Full text: (B. 3, Erste Abtheilung)

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worden, dass dieselbe wegen ihrer zugekauften adeligen Güter 
zu der Huldigung citirct, tractu temporis in einem und andern 
passu einig Recht sowohl den regierenden Pürsten dieser Lande 
als den löbl. Ständen und Untcrthanen zum Präjudiz, Be 
schwerde und Nachtheil allmählig anwachscn und post vulne- 
ratam causam erstlich mit den remediis desto beschwerlicher 
aufzukommen sein möge, ein gnäd. wachendes Auge und Ab 
sicht zu führen höchst nöthig ermessen wird. 3. Und weil 
löbl. Stände vernommen, was jetzt hochermelte ahgetheifte 
Herschaft hei gegenwärt. Landtage wegen der Erbhuldigung, 
welche, dem Fürgehen nach, hiesiger Fürstenthumb Stände 
ihnen weniger nicht als einem regier. Landesfürslen zu prästi- 
ren schuldig sein sollen, an I. K. M. und Hochf. Durch), an- 
maasslich geschrieben und gelangen lassen; so thun gehors. 
Stände sich des beschehenen solchen Schreibens Communication 
unterth bedanken und weil hochbesagte llerschaften in Mei 
nung begriffen, ob wäre die einmal erkannte Kaiser!. Com-. 
mission (worauf das ganze Werk guten Theils haftet und be 
ruhet) morle caesarea ncc non regiae majest. erloschen, auch 
auf die Vollstreckung des 1628, da die Kaiser). Maj. in offenen 
Krieg begriffen, suh. et ohreplitie erwürkten rescripti vielmehr 
als urthels noch fast stark andringen thun, so dennoch durch 
voranherührte Kaiser!. Commissio ohne das suspendirt, hiebei 
aber nicht allein der löbl. Stände und Untcrthanen, sondern 
auch I. K. M. und II. D. eigenes und in actu dcducirles 
hohes Interesse mitwaltet; so ersuchen Dieselben dem getreue 
gehorsame Stände unterthänig, Sie geruhen, für diesmal er- 
wehntes F. Schreiben der gebühr ausführ- und gründlich ab 
zulehnen, und pro impetranda renovationc commissionis, wie 
auch sonsten, in fernerer Ausführung der Hauptsache nach 
als vor, allcrmassen die p. t. regier. Herschaft sich derselben 
allewege mit angenommen, denen löbl. Ständen wohl bey der 
Kaiserl. Maj. als anderer Orth und Ende, wie auch in ipso 
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processu gn. und höchstvermög, zu vertreten. (Vergl. wegen 
er vorgebrachlcn Gravamina 1—8 Verz. der Handschriften
	        
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