Full text: Zur speciellen Geschichte und zu dem Rechte der Herzogthümer (Band 2)

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(Bd. 2 dos Veneichn. S. 334, 335). Auch änf dem tolgeftdtn Kieler 
Landtage im September 1623 (Bd. I des Vencichnisses 8.64, Bd. 2, 
886, 880, 337) bewilligte Schleswig abermals Hülfe für Holstein. Auf 
dem Kieler Landtage im Novbr. 1625 (Bd. I, S. 64, Bd. 2 S. 337) wur 
den 1) wegen des Restes der Forderung des Braunschweigischen Kreis 
tages — da von den geforderten 60,(XX) Rth. nur 7000 abgetragen — 
aus dem Fürslenthum Holstein 4 Rth. von jedem Pflug und Jeden 1000 Rth. 
Barschaft verlangt, 2) zur Dcfunsion des Landes 2Rth. von Jedem Pflug und 
jeden 1000 Rth., so wie 8) ein Gutachten über den Antrag Mecklen 
burgs, wegen nachbarlicher Hülfe und Succurs, gefordert. Auf dem 
Rendsburger Landtage vom Juli 1626 (Bd. 1 S. 64, Bd. 2 S. 337, 338) 
worden die Schleswigschen Stände aufgeforderl, abermals zur Greishülfe 
mit beizutragen. Der Antrag wurde so nicht bewilligt, aber 40,000 Rt. 
zur Landesdefension versprochen. Der König berief nach Uebcrein- 
kunfl mit dem Herzog, der einen Anfang und Prilparatur zu friedlichen 
Tractaten zu machen im Werk sei, die Stände zum 27. Novbr. 1027 
nach Rendsburg (Bd. 1 S. 65, Bd. 2 S. 338) und forderte zur Verthei- 
digung auf, auch der folgende'Kieler Landtag im März 1627 Bd. IS. 65, 
Bd, 2 S. 839—341) ging nur vom Könige aus, wie auch der Rends 
burger Landtag im Juli 1627 (Bd. 1 S. 65, Bd. 2 S. 311). Die Acten 
dieser Landtage, so Wie des Landtages vom Aug, 1629, in der Samm 
lung der historischen Gesellschaft stimmen überein mit den Bd. 1 des 
Verzeichnisses S. 60, Band 2 S. 342 angegebenen Schriftstücken. 
Vor dem Itzehoer Landtage im Aug. 1629 war bei einer Versammlung 
der Ritterschaft in Lübeck auf ein üonativ für den König zur Ab 
dankung des Kriegsvolks und wegen des Friedens angetragen und die 
Rittersch. hatte, da die angobotenen 100,000 Rth. und die gestellten 
Zahlungstermine nicht angenommen wurden, auch Viele von dem Corps 
fehlten, um einen Landtag angehallen, damit sich dann die ganze Ritter 
schaft besprechen könne, auch um Aufrichtung der Justiz gebeten (Bd. I 
S. 66, Bd. 2 S. 342). Die bei diesem Landtage in Itzehoe und schon 
bei der Versammlung In Lübeck erregte Erwartung, dass znr Sicherung 
der Verfassung, znr Besserung der Justiz, des Münzwesens u. s. w. all 
gemeine Anordnungen getrolTcn würden, ging auf dem Kieler Landtage 
im Novbr. 1680 nicht In Erfüllung, die Constitution wogen des Ein 
legers wurde allerdings 1630 (Bd. 2 S. 348, 814) erneuert und auf dem 
Kieler Landtage im Novbr. 1630 (Bd. I S. 66, Bd. 2 S. 344) ein Be 
schluss wegen deä zeitigen Ausschreibens der Landtage, gegen den nach 
lässigen Besuch derselben , über die Unterschrift der Landtagsrocesse, 
und über die Versammlung eines Ausschüsse» in minder wichtigen 
Fällen gefasst. Der Kieler Landtag im Juni 1031 (Bd. I S. 66 Bd. 2,
	        
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