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Seit 14 Tagen bestanden Ödeme der Unterschenkel und
starke Kopfschmerzen.
19 h. Gleich nach der Einlieferung folgt der 1. eklamptische
Anfall (i. G. d. 5.) in der Klinik; sehr heftig, 50 Sek., bewußtlos
nur während des Anfalls; Temperatur 36,6; Puls 78. 21 5 Wehen
beginn; Puls 78, Temperatur 37,3. Patientin sehr unruhig, klagt
über heftige Kopfschmerzen; volles Bewußtsein. Wird 14. XU.
nachts ruhiger, Klagen bleiben bestehen.
12 33 6. Anfall, Temperatur 37,3, Puls 104. Dauer 40 Sek.
Urin p. cath. nur 30 cbcm. Beschleunigung der Geburt durch
Gummiballon.
Genitalbefund: 14. XII. 12 42 h. Muttermund für 1 Finger
durchgängig, Blase steht, Kopf ballotiert, Kolpeurynter, Blasen
sprung; Kopf nach links abgewichen, eine Hand vorgefallen.
Kombinierte Wendung, langsame Extraktion.
24 30 Blasensprung; kombinierte Wendung.
15. XII. I 20 Geburt eines mäßig asphyktischeu Mädchens;
Kind stark ikterisch, sonst wohl. I 50 Placenta, ohne Befund.
Starke Nachgeburtsblutung; Uterustamponade.
Bis zur Entlassung Abnahme der Ödeme und Kopfschmerzen,
Zunahme der spontan entleerten Urinmenge, der am 13. noch
5 °/ 00 , am 16. noch 1 ° 00 und am 18. XII. kein Albumen
mehr enthält. Bewußtsein klar.
29. XII. Auf Wunsch ihres Mannes wird Patientin mit
Klagen über zeitweises Auftreten von Kopfschmerzen und Herz
klopfen entlassen.
8. Fall. (J.-Nr. 49/02.)
Marie Sch., Dienstmädchen aus Gaarden, 23 Jahre, Ip.
Aufnahme 13. IV. 02; Entbindung 16. IV. 02; Entlassung
12. V. 02. Patientin als Kind Masern und Scharlach gehabt.
L. M. Mitte Juli 1901. Keine Graviditätsbeschwerden außer
seit mehreren Wochen bestehenden Ödemen.
Genitalbefund bei der Aufnahme: Muttermund zwei
markstückgroß: Pfeilnaht im II. schrägen Durchmesser; große
Fontanelle nicht erreichbar.
Patientin wird kreißend aufgenommen.
15. IV. 02. 14 20 Blasensprung; starkes Übelsein.

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