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Bezüglich der Technik wäre vorwegzunehmen, daß die
evakuierten Teile erst in Formal, dann in Formalin, sodann
in Alkohol von steigender Konzentration gebracht wurden.
— Die Einbettung geschah in Paraffin.
Als Färbemethode bewährte sich am besten die von
NicoIle angegebene Carbolthioninfärbung.
Es braucht wohl kaum noch darauf aufmerksam ge
macht zu werden, wie sehr natürlich die Methode der Eva-
kuation die normalen Verhältnisse — so w'eit bei diesem
Bulbus von solchen überhaupt noch die Rede sein konnte
— bat verändern müssen. Immerhin ist es doch möglich,
sich ein Bild von den Vorgängen im Augeninnern zu machen.
Die Coniunctiva zeigte sich fast überall an ihrer Ober
fläche des Epithels beraubt; nur an einzelnen Stellen waren
noch Reste zu sehen. An der Stelle des alten Ulcus ist die
Coniunctiva enorm verdickt, sie besteht hier aus lockerem,
ödematös durchtränktem, von vielen stark erweiterten Ge
fäßen durchzogenem Bindegewebe, das in seinen tieferen
Schichten zum Teil von dichten Leukocytenbaufen infiltriert
ist. Um die meisten Gefäße herum liegen deutliche Mäntel
von Leukocyten; an einzelnen Stellen bilden diese geradezu
absceß-ähnliche Ansammlungen.
Die Pf eiff er'sehen Bacillen konnten in der Coniunctiva
(im Schnitt) nicht nachgewiesen werden.
Die Cornea weist nur sehr spärliche leukocytäre In
filtrationsherde auf. An der Stelle des alten Prolapses liegt
eine^an ihrer breitesten Stelle nur ca. 0,3 mm dicke Narbe,
die die Struktur der Coniunctiva oder Cornea nicht mehr
erkennen läßt; sie ist von weiten Spalten und unregelmäßig
geformten Lücken durchsetzt.
Von der Iris sind nur noch Reste vorhanden, die mit
der Corneal-Narbe untrennbar verwachsen sind. In den
Irisresten finden sich noch stark erweiterte Gefäße. Ebenso
ist der Ciliarkörper stark hyperämisch. Hinter der Iris liegt
eine 0,3—0,4 mm breite Zone eines fibrinösen, nur von
wenigen Leukocyten durchsetzten Exsudates, an das sich
ein dicker Absceß anschließt.
Die pars ciliaris retinae und die darunter liegenden

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