Full text: Ein Fall von rechtsseitiger chronischer progressiver Ophthalmoplegie bei Tabo-Paralyse

15. III. Patient ist im allgemeinen ruhiger, weint mit 
unter. Verlangt seinen Anzug, will nach Haus. Schläft 
gut. 
4. IV. Abgesehen von gelegentlichen Erregungszu 
ständen, in denen Patient aus dem Bett drängt und seine 
Entlassung verlangt, ist er ruhiger; er spricht wenig, kümmert 
sich auch weniger als früher um seine Umgehung. 
27. IV. Patient wird ungeheilt nach Schleswig über 
wiesen. 
Die Diagnose wurde in diesem Falle auf Tabo-Paralyse 
mit rechtsseitiger Ophthalmoplegie gestellt. Interessant ist 
das ausschließliche Befallensein des rechten Auges, eine Er 
krankung die nur wenig beschrieben ist. Es liegt hier also 
eine Funktionsstörung in den Zweigen des Oculomotorius 
vor, die den rechten Levator palpebrae und die Spliinkteren 
der Pupillen versorgen. Bei der Autopsie würde sich bei 
dem augenblicklichen Status eine Erkrankung derjenigen 
Kernportionen ergeben, die jeueu Nerven angehören, während 
der übrige Oculomotorius noch nicht befallen ist. 
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Zum Schlüsse erfülle ich noch die sehr angenehme 
Pflicht, Herrn Geheimrat Professor Dr. S i e m e r 1 i n g für 
die Überlassung des Themas, sowie für die liebenswürdige 
Unterstützung bei der Arbeit meinen verbindlichsten Dank 
auszusprechen.
	        

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