Full text: Erfahrungen bei der bakteriolgischen Untersuchung Meningitisverdächtigen Materials

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Zusammenfassend möchte ich folgendes hervorheben: 
1) Die isolierten Meningokokken stimmten durchaus mit der schon 
von Weichselbaum gegebenen Schilderung überein. Insbesondere 
fand keine Abänderung der Eigenschaften bei der Weiterzüchtung statt. 
2) Zwei echte Meningokokkenstämme verhielten sich auf ver 
schiedenen Zuckernährböden anders, als es nach v. Lingelsheim 
typisch ist. 
3) Auch Sera, die nicht von Genickstarrefällen herrührten, aggluti- 
nierten Meningokokken in Verdünnungen 1 : 30 bis 1 : 100. Es sind 
darum solch niedere Agglutinationswerte nicht für Meningokokkeninfek 
tion beweisend. 
4) Aus drei Cerebrospinalflüssigkeiten wurden zwei etwas verschie 
dene Arten polymorpher Bakterien gezüchtet, über deren ätiologische 
Bedeutung für die bestehende Meningitis ein sicheres Urteil nicht ab 
gegeben werden kann. 
Zum Schluß ist es mir eine angenehme Pflicht, Herrn Geheimrat 
B. Fischer meinen ergebensten Dank auszusprechen für Ueberlassung 
des Materiales und für freundliches Interesse an meiner Arbeit; auch 
möchte ich Herrn Dr. Reiner Müller für mannigfache Anregung 
danken. 
Literatur. 
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