Die Gesellwülste der Fußknochen sind relativ selten.
Nach Tillmanns kommen am Fuß gelegentlich die auch
sonst beobachteten Geschwulstbildungen vor, z. B. Lipome,
Fibrome, Neurofibrome, Angiome, Sarkome.
An den Knochen des Fußes und der Zehen kommen
gelegentlich Chondrome und Osteome nebst ihren Misch
formen vor, aber bei weitem nicht so häufig als an der
Hand, ferner in seltenen Fällen periostale oder myelogone
Sarkome.
Beim Durchsehen der in den letzten Jahren so reichlich
über Geschwülste erschienenen Literatur habe ich auch
gefunden, daß das Vorkommen von Geschwülsten an den
Fußknochen äußerst selten ist, und sehr Recht hat Vallas-
Lyon, wenn er in einer Abhandlung sagt: „Les tumeurs
des os du pied sont relativement rares. Li l’on excepte
en effet ce qui a trait ä l’exostose sous - un - gueale du
grosorteil, tout ä fait speciale ä la region, les auteurs
passent rapidement sur ce chapitre de pathologie chirurgi-
cale, se contenant de rappeier en quelques mots les
observations peu nombreuses, eparses dans la litterature
seien tifique.“
Unter den an den Fußknochen bisher beobachteten
Geschwulstarten nehmen die Sarkome vor allem die erste
Stelle ein. Die Sarkome können bald myelogen, bald
periostal auftreten. Daneben finden sich dann die Über
gangsformen, die gleichzeitig sowohl im Knochenmark als
auch im Periost sich entwickeln können.
Die periostalen Formen des Sarkoms der Fußknochen
sind viel öfter vorhanden, als die myelogenen.

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