Lebenslauf.
V erfasser dieser Arbeit, ErnstSeedorf, evangelischer
Konfession, Sohn des Direktors der städt. höh. Mädchen
schule und des damit verbundenen Lehrerinnenseminars zu
Leer, Adolf S e e d o rf, wurde am 10. März 1883 zu Kattowitz
in Oberschlesien geboren. Seine wissenschaftliche Aus
bildung erhielt er auf dem Gymnasium zu Leer (Ostfries
land), das er Ostern 1901 mit dem Zeugnis der Reife verließ.
Von Ostern 1901 bis Oktober 1905 war er bei der
Kaiser Wilhelms-Akademie für das militärärztliche Bildungs
wesen immatrikuliert. Seiner Dienstpflicht mit der Waffe
genügte er vom 1. April 1901 bis 30. September 1901 bei
der 7. Kompagnie des Kaiser Alexander Garde-Grenadier-
Regiments Nr. 1. Am 25. Februar 1903 bestand er die
ärztliche Vorprüfung. Am 1. Oktober 1905 wurde er zum
Unterarzt beim Ostfriesischen Feldartillerie-Regiment Nr. 62
ernannt und gleichzeitig bis zum 15. Februar 1907 zur
Dienstleistung zum Königlichen Charitö-Krankenhause
kommandiert.
Die ärztliche Prüfung bestand er in Berlin am
8. April 1907, zugleich wurde er ins Infanterie-Regiment
v. Manstein (Schleswigsches) Nr. 84 versetzt. Am 15. Juni
desselben Jahres wurde er zum Assistenzarzt befördert.
Während seines Kommandos zum Charite-Kranken
hause war er auf den Kliniken der Herren Professoren tätig:
Geheimer Medizinalrat Kraus (5 Mon.).
Professor Hildebrand (3 Mon.).
Geheimer Medizinalrat Bumm (4 Mon.).
Geheimer Medizinalrat Orth (2 Mon.).
Geheimer Medizinalrat Exzellenz v. Leyden (2V2Mon.).

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.