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Während der Arbeit stehe er meistens an der Hobel
bank, wobei der rechte Fuß auch zeitweise das ganze
Körpergewicht auszuhalten habe. Abends sei der Fuß, der
doch Va Jahr lang geschont ist, immer noch etwas wieder
angeschw r ollen; diese Schwellung sei jedoch morgens
meistens geschwunden. Auch verspüre er nach der Arbeit
angeblich noch ein leichtes Brennen, ein Gefühl, „als wenn
es sich entzünden wollte.“
Die Betrachtung des Fußes ergab folgenden Befund:
Die große Zehe steht immer noch etwas dorsalflektiert, läßt
sich jedoch gut in die normale Lage bringen. Die Narbe
ist fest, gut verschieblich und zeigt keinerlei Krankhaftes.
Eine Messung ergab:
Unterschenkel (dickste Stelle) links 35 cm, rechts
32,5 cm.
Oberhalb der Knöchel beiderseits 20,5 cm.
Von einer Messung des Fußes ist abgesehen, da die
selbe doch schon wegen des fehlenden Metatarsus ungleich
ausfallen muß. Kniebeugen und auf den Fußballen stehen,
kann Patient noch nicht. Beim Gehen stellt sich die
große Zehe immer noch stark in Dorsalflexion, was ja aber
durch den extra angefertigten Schuh vermieden werden soll.
Das subjektive Befinden des Patienten ist z. Zt. ein
recht gutes. Er fühlt sich wohl und „ist mit seinem Zu
stand sehr zufrieden.“
* *
*
Wenn auch die Aetiologie der Geschwülste, der
eigentlichen Neubildungen, noch vielfach dunkel ist, so hat
man doch zahlreiche Hypothesen aufgestellt (Tillmanns).
v. Esmarch ist der Ansicht, daß in vielen Fällen,
namentlich von Sarkomen, die Heredität (Lues der Vor
fahren) eine große Rolle spielt. Es sollen nämlich derartig
belastete Individuen eine gewisse Prädisposition besitzen.
Eine der Hauptursachen ist aber wohl erfahrungsgemäß

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