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In den Fällen I, II und IV ließen sich die Durch
trennungsflächen noch wenig gegen einander verschieben,
in Fall III und V 7 hatte der Beckengürtel bereits bei der
Entlassung volle Festigkeit. In Fall I wmrde eine gute
Consolidierung des Beckengürtels 6’/a Monate nach der Ent
lassung festgestellt. Die andern vier Fälle stellten sich nicht
wfleder vor.
Eine Vergrößerung der einzelnen Beckendurchmesser
nach der Pubiotomie w’urde nicht beobachtet.
Die Kinder waren in Fall I, III, IV bis zur Entlassung
gut gediehen, in Fall V macht das Kind bei der Entlassung
einen elenden Eindruck. In Fall I ist das Kind 3 Monate
nach der Geburt an unbekannter Ursache gestorben, (man
gelnde Pflege?).
Mit den bereits von Hohlweg veröffentlichten Fällen
wurde der Schambeinschnitt bisher neun mal an der Kieler
Klinik geübt. Unter den 9 Operierten waren 3 Erstgebärende
4 Zw'eitgebärende, 1 Dritfgebärende und 1 Viertgebärende.
In allen Fällen wurde das entbindende Verfahren sofort an
die Pubiotomie angeschlossen. In 2 Fällen wurde das Kind
durch Wendung und Extraction, in den übrigen Fällen mit
Hilfe der Zange entwickelt. Die Gewichte der Kinder bei
der Geburt bew'egten sich zwischen 2815 g und 4490 g. Es
wogen 6 Kinder über 3500 g. Es starbein Kind, 8 Kinder
wurden lebend entlassen. Eine Mutter erlag den Folgen
einer, schon vorder Aufnahme erfolgten, septischen Iufection ;
die übrigen wurden beschwerdefrei entlassen. In drei Fällen
verliefen Wochenbett und Wundheilung ungestört.
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* *
Zum Schluß erfülle ich noch gern die angenehme
Pflicht, meinem verehrtem Lehrer Herrn Geheimrath Prof.
Dr. Werth für die gütige Überweisung der Arbeit und
Überlassung des Materials, sowie Herrn Oberarzt Dr. Höhne
für die liebenswürdige Unterstützung bei Anfertigung der
Arbeit meinen Dank auszusprechen.

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