Scheitelbeineinstellung. Pfeilnaht dicht hinter der Symphyse.
Kopf anscheinend stark configuriert. Fruchtwasser -geht
während der Wehe nicht mehr ah. Die Möglichkeit einer
Wendung scheint ausgeschlossen.
13h. Pubiotomie in Chloroformnarkose, nachdem eine
Verbesserung der Einstellung des Schädels durch äußeren
Druck auf das vordere Scheitelbein, bei Walcher’scher Hänge
lage versucht, nicht zum Ziele führte. Operation wie in
Fall I. Die Blutung bei und nach der Durchsägung des
Beckens gering. Das Becken klafft ca. 2 cm. Anlegen der
Wiener Zange im queren Durchmesser. Leichtes Herein
ziehen des Kopfes ins Becken unter Abwärtsstreckung der
Oberschenkel (Walcher). Der Kopf dreht sich in der
Zange so, daß die kl. Fontanelle nach vorn kommt. Nach
dem der Kopf auf dem Beckenboden steht, werden die
Zangenlöffel abgenommen und der Kopf vom Hinterdamm
aus entwickelt. Während der Zaugenextraction entsteht ein
Dammriß II. Grades. Nach der Geburt Uterus zuerst leidlich,
bald gut contrahiert. Weichteilriß links von der Urethra,
der mit der Knochenwunde in Verbindung steht. Blase und
Urethra nicht verletzt . Schließung der Rißwunde durch
fünf versenkte Nähte, darauf Vereinigung der Scheiden
schleimhaut und Naht des Dammrisses. Mäßige Blutung
aus dem Uterus während der Nachwehen.
1420 h. Leichte Expression der gelösten Placenta;
keine Nachblutung; prophylaktisch Vs Spritze Secacornin
intramuskulär. Operationswuuden mit steriler Gaze und
Heftpiaster gedeckt.
Kind: ausgetragenes, mäßig entwickeltes Mädchen;
Herztätigkeit gut; schreit erst 30 Min. p. part. im Bade,
nach kalten Übergießungen. Keine Asphyxie, Morphium-
und Narkösewirkung. Schädel stark configuriert. Länge
50 cm; Gewicht 2815 g. Diam. bipar. 8,5 cm; Diam. front,
occip. 11,1 cm, Diam. mento-occip. 13,25 cm; Umfang
32,5 cm.
Wochenbett. Mutter: In den ersten Tagen p. part.
geringes Oedem der Vulva und mäßige Schwellung des
linken großen Labiums. Die Operations- und Rißwunden

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