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18. September: Wöchnerin zum ersten mal auf;
Schwindelgefühl. Gang gut, ohne Schmerzen im Becken
gürtel.
20. September: Entlassung bei gutem Allgemeinbefinden.
Conj. vera8,lccm, mit Beckenmesser von By 1 i ck i -G a u ss
festgestellt.
Kind: befindet sich wohl, trinkt gut. Gewicht 4260g.
Fall V J.-Nr. 551 1906/07. Frau W. W. II para; 35
Jahre alt, will als Kind nicht krank gewesen sein, aber
spät laufen gelernt haben, da schiefe Beine hatte. 1894
Typhus.
Erster Partus: I. hintere Scheitelbeineinstellung. Tod
des Kindes sub partu. Perforation, Kranioklasie; linksseitige
Scheidendammincision.
Verlauf dieser Schwangerschaft: im Anfang Erbrechen;
letzte Menstruation Mitte März 1906; erste Kindsbewegung
Ende Juli 1906.
20. Dezember 23 h.: schwache Wehen, Blasensprung.
26. Dezember 130h. stärkere Wehen. Der hinzugezogene
Arzt veranlaßt sofortige Überführung in die Klinik: vorher
Morphin, mur. 0,015 subcutan.
Status: grazil gebaute, leidlich gut ernährte, etwas
anaemisehe Frau, sieht sehr angegriffen und erschöpft aus;
Temperatur 37,9, Puls 120, mittelkräftig. Uterus nach rechts
verlagert, bis zum Rippenbogen reichend, dauernd mäßig
contrahiert. Bei den in Zwischenräumen von 10 Min. ein
setzenden, schlecht abgesetzten Wehen wird ein c. ein Quer
finger breit unter dem Nabel von rechts unten nach links
oben verlaufender Contractionsring sichtbar. Frucht in
I. Schädellage. Kopf fest auf dem Beckeneingang stehend,
vorn den Beckenring überragend. Kindliche Herztöne links
seitlich, unterhalb des Nabels 120, regelmäßig.
Becken platt-rachitisch verengt. Dist. spin.
25,2 cm; Dist. crist. 27,5 cm, Conj. vera 8,1 cm (im
vorhergegangenen Puerperium durch Messung von außen
bestimmt). Muttermund völlig erweitert, Kopf in I. hinterer

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