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24. Juni. Gestern Abend Temp. 39,2, Puls 118, heute
Temp. 36,9, Puls 120. Da die Blase spontan nicht ganz
entleert wird, wird der Rest des etwas trüben Urins durch
Katheter entleert. Blasenspülung mit Jodoformemulsion.
Erythem des Gesichts.
26. Juni. Mutter: Temperatur 39,1, Puls 112. Dabei
gutes Allgemeinbefinden. Eccem des Gesichts.
Kind: Wohlbefinden; nimmt zu.
2. Juli. Mutter: In den letzten Tagen bewegte sich
die Körpertemperatur zwischen 38° und 39°; dabei ziemlich
gutes Allgemeinbefinden; heute Temp. 39,8, Puls 120, leichter
Schüttelfrost, leichte Übelkeit; kein Erbrechen; keine Schmer
zen. Gesicht sieht etwas gedunsen aus und schilfert ab.
Leih weich und schmerzlos, ebenso Gegend der 1. Vena
femoralis. Operationswunden sind primär verheilt. Uterus
nicht schmerzhaft. Blase wird spontan entleert; Urin wenig
trüb, leicht alkalisch. Keine lokalen Erscheinungen nach
zuweisen. Seit 27. Juni wird der Beckengurt stundenweise
abgenoramen.
5. Juli. Mutter: Temp. am 4. VII. 41,2, am 5. VII.
Temp. 39,4, Puls 136, klein. Der Wöchnerin, die gestern
Oampherund eine Kochsalzinfusion erhielt, wird heute 15 ccm
(2%) Collargollösung intravenoes, 1000 ccm Kochsalzlösung
subkutan injeciert.
Kind: gesund entlassen.
8. Juli. Temp. 40,2, Puls 120, leidlich kräftig. Der
linkeOberarm ist nach der Collargolinjection stark geschwollen,
ist hart und schmerzhaft, blaubrauu verfärbt; an der In-
jectionsstclle keine Reizung. Am Mittelfinger der r. Hand
seit gestern ein subcut. Panaritium.
13. Jufi. Temp. 38,4; Puls 104, mäßig kräftig. Arm
abgeschwollen, an der Innenseite noch stark infiltriert.
19. Juli. Temp. 37,3, Puls 80. Infiltration des Arms
hat abgenommen. Subjektives Befinden gut.
24. Juli. Abdomen schmerzlos; die äußeren Pubiotomie-
wunden sind gut vernarbt, nicht empfindlich. Vaginalwunde
desgleichen. Knoebennarbe fest geheilt. Links über der

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