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Status: 149cm große, ziemlich gut ernährte Frau;
Schädel viereckig, Nasenrücken etwas eingesunken; rachitischer
Rosenkranzangedeutet; kurze, nicht verkrümmte Extremitäten.
Fundus uteri vier Querfinger breit unterhalb des Rippen
bogens. Frucht in I. Schädellage; Kopf gut centriert, be
weglich über dem Beckeneingang. Herztöne des Kindes am
deutlichsten in 1. Nabelspinallinie.
Becken: allgemein gleichmäßig verengt.
Bist. spin. 24,5, Bist, crist. 26,3, C. ext. 18,5, C. diag.
10,0, C. vera: 8,5cm (Bvlicki); 8,4cm (Faust).
Mäßige Varicositäten am Introitus; Cervix erhalten,
zeigt links tiefem Einriß; anscheinend kein größeres Mißverhält
nis zwischen kindlichem Kopf und Beckeneingang.
16. Juni: Um 14h treten regelmäßige Wehen auf, die
gegen 16 h stärker werden.
22-15 h: Lagerung. Wehen mäßig kräftig. Frucht in
1. Schädellage. Kopf beweglich über dem Beckeneingang.
Muttermund völlig erweitert. Fruchtblase, wurstförmig vor
getrieben, reißt bei der Untersuchung; Abfluß von viel Frucht
wasser. Bie kindlichen Herztöne bleiben gut. Kopf bleibt
über dem Becken ; kleine Fontanelle 1. hinten, große Fonta
nelle r. vorn, etwas tiefer als die kl. Fontanelle stehend.
17. Juni 2 h. Hintere Scheitelbeineinstellung. Lagerung
der Reißenden in aufrecht sitzender Stellung.
330 h Kopf über Beckeneingang. Pfeilnaht quer, etwas
vor Beckenmitte verlaufend. Beide Fontanellen gleich hoch.
Lagerung auf die linke Seite in halbsitzender Stellung.
4h. Kleine Fontanelle tiefer getreten; Pfeilnaht etwas
vor Beckenmitte.
8 h. Kleine Fontanelle als tiefster Punkt c. 3 cm oberhalb
der Spinallinie. Pfeilnaht etwas vor Beckenmjtte. Trotz ziemlich
starker Configuration ist Kopf mit größtem Umfang noch über
dem Beckeneingang. Abgang von Meconium. Kindliche Herztöne
gut. Es wird Pubiotomie beschlossen, da Kopf bei ziemlich
kräftigen Wehen und leidlich centrierter Einstellung nicht
tiefer tritt.
1020h. Pubiotomie: Operation wie in Fall I. Die
starke Blutung aus der unteren Incisjonswunde nach der

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