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lösung (4%) und Jodoformemulsion. Pubiotomie iu Aus
sicht genommen.
9. April: 1906: In der letzten Nacht zeitweise Wehen.
2. Mai 1906: Kind in II. Schädellage. Kopf beweglich
über dem* Becken. Kindliche Herztöne rechts seitlich vom
Nabel. Zeitweise schwache Uteruscontractionen.
12. Mai 1906: Geburtsverlanf.
15 h. Auftreten schmerzhafter Wehen.
1520 h.: Lagerung. Fundus uteri nach rechts verlagert
in Höhe des Rippenbogens. Frucht in II. Schädellage.
Kopf fest auf dem Becken.
1535 p.: Blasensprung. Kindliche Herztöne bleiben
gut. Muttermund vollständig erweitert. Kopf in II. hinterer
Scheitelbeineinstellung. Kopfknochen etwas configuriert.
Kopfgeschwulst deutlich zu fühlen.
Pubiotomie in Aethernarkose. 4 cm langer, ho
rizontaler Hautschnitt über dem r. Tub. pubicum. Dann
wird teils scharf, teils stumpf ein Weg unmittelbar hinter
dem Schambein gebahnt. Durchführen der Döderlein’schen
Nadel von oben unter Leitung des in die Vagina eingeführten
Fingers. Vorstoßen der Nadelspitze lateral vom r. Labium
majus. Incision auf die Nadelspitze. In die jetzt zugängige
Oese der Nadel wird die Gigli’sche Säge eingehängt. Durch
ziehen der Säge. Nach Einhängen der Handgriffe wird der
Knochen, der ziemlich dick und hart erscheint, durchsägt;
gleichzeitig beiderseits Compression des Beckens durch je
einen Assistenten. Die bei der Durchführung der Säge ein
setzende Blutung wird nach Durchsäguug des Knochens
stärker. Das Blut fließt stark aus der unteren Hautwunde.
Die rechte Seite der Vulva wölbt sich deutlich vor. Auf
Compression fließt aus der oberen Iucisionswuude das Blut
reichlich abf Nach 5 Minuten dauernder Compression steht
die Blutung. Anlegung der Zange im queren Durchmesser.
Durch einige kräftige Tractionen, unterstützt durch Im
pression von oben, kommt der Kopf ins Becken. Nach er
neutem Anlegen der Zange wird das Hinterhaupt unter der
Symphyse entwickelt. Abnahme der Zangenlöffel. Weitere
Entwicklung des Kopfes vom Hiuterdamm aus,

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