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Sauerstoffmangel wird sie Null. Erst wenn die Entladung der Hydr-
oxylionen anfängt, muss sie wieder steigen und noch mehr steigen, so
bald die Übersättigung an Sauerstoff so stark geworden ist, dass er in
Blasenform entweichen kann, nach Coehns Messungen also bei 147 Yolt.
Es müssen nach diesen Überlegungen in der Zersetzungskurve zwei
nahe beieinander liegende Knickpunkte, ein wenig deutlicher bei etwa
14 Yolt und ein schärferer bei 147, zu beobachten sein. Die von
Plzak aufgenommene Zersetzungskurve widerspricht dieser Auffassung
nicht. Endgültige Entscheidung über ihre Richtigkeit kann man aber
nur erwarten, wenn der fragliche Teil der Kurve mit empfindlichem
Apparaten neu aufgenommen wird. Dafür, dass es sich um zwei nahe
beieinander liegende Knickpunkte handelt, spricht die Tatsache, dass
die Kurve unter sonst gleichen Bedingungen an platiniertem Platin,
aber ohne Wasserstoff aufgenommen, also unter Bedingungen, bei wel
chen nach meiner Anschauung nur ein Knickpunkt auftreten kann,
einen sehr scharfen Knick (siehe Kurve) zeigt.
Dass die Übereinstimmung der auf verschiedene Weise für das
Entladepotential der Hydroxylionen gewonnenen Werte noch unvoll
kommen ist, kann in der Methode begründet sein.

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