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Einwirkung darf nicht zu gering angeschlagen werden. Denn es
ist wichtig, zu betonen, dass nach den bisher vorliegenden Erfah
rungen (Senter, Bertrand u. s. w.) gerade für diejenige Art
der chemischen Vorgänge, welche im Körper ihre weiteste Verbrei
tung findet, das heisst für die fermentativen Prozesse eine Beein
flussung durch »Fremdstoffe“ in besonders hohem Masse erwartet
werden muss. Wenn auch vorerst noch über dieses Gebiet fast
völliges Dunkel gebreitet ist, so scheint doch hier eine Richtung sich
anzubahnen, in der ein Verständnis für die Bedeutung des anorga
nischen Bestandes der Gewebsäfte zu hoffen steht. Zwar ist bei
diesem Ausblick die Grenze des Gebiets der Katalyse im strengen
Sinne bereits überschritten; aber die eigentlich katalytische Reak
tionsbeschleunigung, die „Mediumkatalyse“ und die sonstigen durch
„Fremdstoffe“ ausgeübten aktivierenden Wirkungen auf einen kata
lytischen oder fermentativen Prozess scheinen mir derartig eng zu
sammen zu gehören, dass auch für die weitere Erforschung dieses
Gebiets die gemeinsame Berücksichtigung aller dieser verschiedenen
Wirkungsarten geboten ist.

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