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d e n b u r g) l ) zur Anschauung bringen können, und es wäre so
dann die Möglichkeit einer direkten experimentellen Prüfung dieser
Frage gegeben.
Von einer anderen Seite hat J o 11 e s 1 2 ) zum Teil in Gemein
schaft mit Oppenheim die enzymatischen Verhältnisse des Bluts
zu klären versucht. In Erweiterung der bestehenden Blutuntersu
chungsmethoden hat er die quantitative Bestimmung des Katalasen
gehaltes im Blut bei Gesunden und Kranken durchzuführen begonnen.
Er bestimmte in Grammen die H 2 0 2 -Menge, welche 1 ccm Blut
unter feststehenden Bedingungen zu zersetzen vermochte. Als Nor
malzahlen erhielt er bei Gesunden Werte, die zwischen 18 und 30
schwankten; der Durchschnitt seiner sämtlichen Zahlen war ca. 23.
Bei einer Anzahl pathologischer Zustände erwies sich dagegen diese
Zahl beträchtlich vermindert; so fand er bei Tuberkulose 10—13,
bei einigen Fällen von Nephritis 8—13; auch bei Ikterus und Leu
kämie waren die Werte niedrig. Die auffallendsten Resultate aber
erhielt er bei Carcinomatösen, wo er Katalasenzahlen von 1,3 und
2,1 konstatierte. Zwar sind die bislang beigebrachten Zahlen noch
keineswegs ausreichend, um ein Urteil über die Richtung, in welcher
die Befunde zu deuten sein werden, zu gestatten; auf jeden Fall
aber verdienen sie als die Anfänge einer neuen Untersuchungsme
thode Interesse. Vielleicht, dass hier eine Bereicherung unserer dia
gnostischen Hilfsmittel gegeben ist, die ihre Bedeutung in der Zu
kunft erweisen wird.
1) Mönch, med. Wochenschr. 1900, Nr. 6 u. Charite-Annalen 25, 85 (K.
Brandenburg).
2) 1. c.

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