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Versuch Nr. 11. Mensch. Pseudoharnsäure.
Gewicht wie oben.
Nahrung: 150 g Brot, 100 g Butter, 150 g Hackfleisch,
150 g Schinken, 150 g Kartoffeln, 150 g Spinat, 3 Eier, 0,751
Bouillon, 0,31 Cacao, 80 g Äpfel, 0,751 Wasser. Ich nahm
am 4. Tage 1,5 g am 5. 2,5 g Pseudoharnsäure.
Der Harn reagierte stets sauer. Das specifische Gewicht
schwankte zwischen 1017 und 1025.
Tag
Harn
menge
Gesammt
Stickstoff
Gesammt
Harnsäure
Gesammt
Harnstoff
Glyoxyl-
säure
Verfüttert
1
2115 ccm
21,2


negativ

2
2060 „
23,8
1,23
43,8
>>

3
2010 „
24,6
1,00
49,1
>y

4
1850 „
24,03
0,74
46,6
>,
1,6 g Pseudo
harnsäure
6
1850 „
26,0
0,88
46,7
y>
2,5 g Pseudo
harnsäure
6
1760 „
24,9
0,91
47,7
yy

7
1980 „
26,16
0,89
60,6
V

8
2200 „
23,40
0,79
44,5
ff

9
2260 „
23,05
0,89
43,8
ff

10
2260 „
24,86


ff

Resultate.
Die Ergebnisse meiner Fütterungsversuche am Affen
und Menschen haben, wie aus obigen Tabellen hervorgeht,
gezeigt, daß eine merkliche Vermehrung der Harnsäure
ausscheidung nicht nachzuweisen ist. Selbst bei Verfütterung
der der Harnsäure so nahestehenden Pseudoharnsäure wurde
eine Harnsäurevermehrung vermißt. Nur im Versuch Nr. 7.
zeigt sich am 3. Tag eine hohe Harnsäurezahl, der aber
am 4. Tag eine abnorm niedrige folgt.
Es wird damit die Annahme, daß es beim Säugetier
eine Harnsäuresynthese giebt, überhaupt zweifelhaft.

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