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§ 2. - s/f. n. pr. Schicksals- oder Glücksgöttin; im Afr. wird
das Glück gewöhnlich als Göttin gedacht, welche das
Schicksalsrad lenkt und die daran gebundenen Menschen
kinder in blindem Wechsel bald erhöht, bald erniedrigt:
Fortune torne en molt poi d’ore, // tels rit al main ki al seir
plore; // al seir est laie, al matin bele, // si com el torne sa roele; //
cui el met a l’un jor desus, // a l’altre le retorne jus. [En V
685 ff.] —
Ha! Fortune, comme| tu ma’s // A ce cop du haut de ta
roe II Jette jus et mis en la boe. [Miracle de un marchant
et un juif, v. 543 ff. (Soc. d. a. t fr.)].
Im Nfrz. sind neben diese Vorstellung noch eine
Menge anderer getreten, welche sich aus den im Fol
genden angeführten Redensarten ergeben: a) attacher un
clou ä la roue 1 ) de la F das Glück festzuhalten suchen.
ß) la Fortune est aveugle, mconstante. y) la F ~ lui rit, lui en
veut. d) la F ~ preside ä la guerre, au jeu. ?) la F ~ lui a
toume le dos.
Verhalten der Academie:
Sämtliche Ausgaben des Dict. de l’Acad. geben Fortune als Glücks
göttin und in den Wendungen n—s.
1) Ehemals bedeutete roue de (la) F~ auch: Lotterierad.

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