1. Lautlehre.
I«. Vokalismus. 1 )
Aj.) Lat. betonte oder unbetonte Vokale, die im
Frz. den Hoc h ton bewahren oder über
nehmen. 1 2 )
§ l. Lat. a (grch, a, v )
1. im (An- und) 3 ) Inlaut
n. in freier Silbe bleibt erhalten (cf. hierzu }>):
Pegase, 4 ) Icare, Priape, Tantale.
ß. in gedeckter Silbe sowie vor auslautenden
Kons, bleibt erhalten (cf. hierzu y):
Parnasse, Mars, Pallas, Atlas.
y. vor gedecktem und auslautendem Nasal
wird zum Nasal ä:
Atalante, Titan, Pan.
1) Es muss von vornherein bemerkt werden, dass die lat. Quantität
bez. Qualität der Vokale für die Entwickelung der myth. Namen belanglos
gewesen ist.
2) Da das frz. Akzentuationssystem Betonung der Ultima bez. der
Paenultima verlangt, so sind alle ursprgl. Proparoxytona bez. Paroxytona,
soweit sie die lat. Endung ungeschwächterhalten oder ganz abgeworfen haben,
zu Oxytonis geworden [Tröi'lus > Troilüs, Neptünus > Neptun],
soweit sie die lat Endung zu e geschwächt haben,
zu Paroxytonis geworden, bez. solche geblieben [Icarus > Icare,
Minerva > Minerve],
3) Der Fall des Anlautes ist für sämtliche Vokale nur theoretisch an
zusetzen, da die allein in Betracht kommenden zweisilbigen Namen die lat.
Endung zumeist bewahren [Argus, Ares] und sich unter den wenigen Aus
nahmen kein vokal, anlautender Name befindet.
4) Soweit die Belege im 2. Teil der Arbeit behandelt sind, wird hier
auf Quellenangabe verzichtet.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.