In meinen Untersuchungen über die Wirkung der
Arbeit auf den Organismus des Tieres beobachtete ich, daß
das Knochenmark in den Röhrenknochen bei den Ar
beitstieren eine fast reine, blutrote Farbe hatte,
während das Mark der Kontrolltiere jedesmal m e h r
gelb rot aussah. Bei dem Versuch, diese Tatsache weiter
zu verwerten, stieß ich in der Literatur auf die bemerkens
werte Ansicht Hellys — eines Autors, der kürzlich eine
zusammenfassende Darstellung aller das Knochenmark be
treffenden Arbeiten gegeben hat, —: „Ein noch wenig be
arbeitetes Gebiet ist die Physiologie des Knochenmarks.
Wohl kennt man die der Blutregeneration förderliche Wir
kung größerer Blutentziehungen, sowie manche Leukozytose
erregende Versuche; desgleichen liegen bereits Angaben
über die Wirkung von Röntgenstrahlen auf das Markgewebe
vor, sowie auch einige Versuche über dessen biologische
Reaktionen. Eine in Ansehung der therapeutischen Ver
wertbarkeit durchgeführte systematische Arbeit jedoch, welche
ihre Stütze in Beobachtungen am Krankenbette fände, ist
noch von keiner Seite durchgeführt worden, obwohl gerade
die Tatsache, daß das Knochenmark bei einer großen An
zahl pathologischer Körperzustände Veränderungen zeigt,
zu derartigen Versuchungen ermuntern sollte.“
Durch Heranziehung der Histologie und Chemie hoffte
ich einen Teil dieser Lücke auszufüllen und stellte
mir die Aufgabe, jedesmal bei 2 Tieren von demselben
Wurf sämtliche Knochen zu untersuchen und speziell fol
gende Fragen zu beantworten:
l

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