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(Schädel, Sternum, Becken, Wirbel etc.) gibt die Scapula ein
geringes positives Resultat, die Rippe aber eine außer
ordentlich starke Reaktion, die bei allen Tieren die
Reaktion des Blutrückstandes weit übertrifft. Auch bei den
einjährigen Tieren läßt sich diese intensive Grünfärbung
des Rippenrückstandes in derselben Weise auslösen, obschon
bei diesen Hunden in den übrigen Knochen, speziell im
weichen Mark der Röhrenknochen, kein Eisen mehr nach
weisbar ist.
Die zum Vergleich hei jedem Versuchstier entnommenen Blut
p rohen wurden in derselben Weise behandelt wie die Marksubstanzen.
Es zeigt sich ein ziemlich konstantes Verhalten von Wasser, fettfreier
Substanz und Asche. Der Fettgehalt macht nicht wesentliche Schwan
kungen, deren Ursache wohl teilweise in technischen Fehlerquellen liegt.
Nimmt man, um einen Anhaltspunkt zu haben, die Mittelzahl und ver
gleicht diese mit dem Fettgehalt des weichen roten Marks in den Röhren
knochen hezw. der Rippe, so haben seihst die 14 tägigen Tiere ungefähr
die zwanzigfache Menge Fett in ihrem weichen roten Mark gegenüber
dem Fett des Blutes. (
Dieerwäbnten Resultate sind nicht ganz ein wands
frei, da ich notwendigerweise beim spongiösen Mark jedesmal
eine große nicht abzuschätzende Menge von Knochensubstanz
mit in die Untersuchung ziehen mußte. Es kommen hier
bei in Betracht sowohl die Knochenbälkchen der spongiösen
Substanz wie (besonders bei starkem Auskratzen) Teile
der Knochenhülle. Zwar ist durch die größere oder gerin
gere Menge von Asche eine gewisse Kontrolle gegeben, ob
ich reines weiches oder spongiöses Mark habe; aber ich
weiß im Zweifelfalle nicht, welche Zahl die richtigere ist,
da andere Grundwerte und Vergleichsobjekte nicht vorliegen.
Eine technische Fehlerquelle kann dann in dem Aufsägen
der Knochen gefunden werden. Hierdurch geht immer
eine geringe Menge Knochen -— und auch Marksubstanz
(bei großeifTtöhrenknochen ca 1—3 gr) verloren. Da bei
den jüngeren Tieren ein Eröffnen mit dem Messer genügt,
sind dadurch weitere Unterschiede geschaffen. Bei der
Weiterverarbeitung des Materials kommen — glaube ich —
gröbere technische Fehler nicht in Betracht.
Auf die Ergebnisse der Blutpräparate möchte

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