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Der Fettgehalt der platten Knochen nimmt eben
falls ziemlich gleichmäßig zu, beträgt durchschnittlich aber
nur 15—20 u /o. Der Fettgehalt des Rippe n niarks, das
in den ersten Versuchen ungefähr dieselben Werte zeigte
wie das weiche Mark der Röhrenknochen, nimmt besonders
bei den einjährigen Tieren erheblich zu: auf 23 %
4. Die fettfreie Substanz (cf. Tab. V) zeigt
eine geringe kontinuierliche Abnah m e. Eine nähere
Analyse der in dieser Substanz enthaltenen Körper habe
ich vorläufig noch nicht vorgenommen. Die in dem weichen
Mark enthaltene Menge ist natürlich wesentlich geringer
wie der fettfreie Rückstand des spongiösen Marks. Ziemlich
konstante Werte gibt die extrahierte Substanz des Rippen
marks, sie beträgt durchschnittlich ca. 12%. Die platten
Knochen zeigen ebenfalls nur unwesentliche Differenzen in
den verschiedenen Lebensaltern, bei ihnen ist der fettfreie
Rückstand ca. 30%.
5. Der nach der Veraschung übrig blei
bende Rückstand (cf. Tab. III) ist durchschnittlich bei den
jüngeren Tieren in den Röhrenknochen größer wie bei den
älteren. Wesentliche Unterschiede zeigt der Asche
rückstand des weichen Marks im Verhältnis zum spon
giösen Mark. Er nimmt beim weichen roten Mark meistens
weniger wie 1% ein zu 15—20% beim spongiösen roten
Mark; beim Fettmark ca. 1—2% zu 9 — 10% beim spon
giösen. Beim Rippenmark sind 0,8—1,4% die durchschnitt
lichen Werte.
Wenn ich diesen Ascherückstand — der übrigens
bei der spongiösen Substanz sehr reichlich und hellgrau ist
und oft noch deutlich die zarten Knochenbälkchen erkennen
läßt, während er beim roten oder gelben weichen Mark nur
Spuren einer grünlich-weißen festen Masse zeigt — m i t
Schwefelamm onium beha n delte, so traten folgende
Reaktionen auf:
Das weiche Mark der Röhrenknochen zeigt bis zu
den 3 Monate alten Tieren eine Spur Grünfärbung,
stets am stärksten in Radius und Ulna; die spongiöse
Substanz— keine Reaktion. Von den platten Knochen
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