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erst bei 240° beginnt eine Zersetzung unter Schmelzen. Lässt
man dieses gelbe Pulver an der Luft stehen, wird es weiss.
An der Luft dagegen geht die monomere Modifikation
in eine zähe weisse Masse über, welche selbst gegen Säuren
beständig ist. Von heisser, konzentrierter Salzsäure wird sie
kaum angegriffen.
Zur besseren Übersicht sei im folgenden eine Tabelle
wiedergegeben, welche kurz die Hauptunterschiede des trimeren
Glyoxals und der monomeren Modifikation wiedergibt.
1. Aggregatzustand:
2. Löslichkeit:
3. Färbung der wäs
serigen Lösung:
4. Behandlung m.Was
serdampf:
5. Saurer Charakter:
6. Verhalten geg.Feh-
ling’sche Lösung:
Gly.
monomer:
krystallinisch und ölig
Benzol, Petroläther
Äther leicht löslich,
farblos; auf Zusatz von
Alkali keine Färbung
flüchtig
schwach sauer
reduziert nicht
) x a 1
trimer:
amorph
in denselben Lö-
sungsm. unlöslich
gelb; auf Zusatz von
Alkali Braunfärbung
nicht flüchtig
etwas stärker
reduziert sofort in
der Kälte.
Ozonide anderer Zimmtverbindungen.
Zimmtalkoholozonid und seine Spaltung.
Wie das Zimmtaldehydozonid ist dieses ein zähflüssiges,
gelbes Öl, welches reichliche Mengen von Benzoesäure ab
scheidet. Auch hier war die Analyse ausgeschlossen. Es zersetzt
sich mit Wasser beim Erwärmen. Die wässerige Lösung
reduziert Fehling’sche Lösung in der Kälte momentan und gibt
eine äusserst intensive Wasserstofisuperoxydreaktion. Mit essig
saurem Phenylhydrazin fällt durch Ozonbildung mit dem freien
Glykolaldehyd das Giyoxalosazon aus.

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