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Ozonids in Essigäther und Fällen mit Ligroin hatte keinen Erfolg,
Zum Vergleich wurden noch verschiedene andere Zimmverbindungen
ozonisiert, deren Besprechung am Ende der Arbeit erfolgen soll.
Darstellung des freien Aldehyds.
Die wässerige Lösung der Zersetzungsprodukte des Ozonids
wird im Vakuum bei 30° eingedampft; es hinterbleibt im Kolben
eine gelbe, ziehbare Masse, welche Eehlingsche Lösung in der
Kälte reduziert. Wird die Temperatur etwas gesteigert, so geht
der zähe Sirup unter Aufblähen in eine hellgelbe, amorphe Masse
über. Dieses Produkt ist an der Luft leicht zerfliesslich, in
Wasser und Alkohol leicht löslich, in Äther absolut unlöslich.
Nach längerem Stehen im Vakuum über Schwefelsäure nimmt
bisweilen seine Löslichkeit ab; nunmehr ist es in Alkohol zum
Teil unlöslich und wird von Wasser nur langsam aufgenommen.
Zur Reinigung wurde die Substanz mit Äther aufgekocht und
analysiert.
0,1233 g Substanz; 0,1762 g C0 2 ; 0,0580 g H 2 0.
Berechnet für C2Ö2H2.
C = 41,38 %
H = 3,45%
Gefunden:
C - 38,98 %
H = 5,26%
Die abweichenden Werte der Theorie Hessen einen be
deutenden Wassergehalt vermuten. Nach eintägigem Trocknen
bei 100° über Phosphorpentoxyd ergab die Elementaranalyse
folgendes:
0,1243 g Substanz; 0,1869 g CO,; 0,0418 g H>0.
Berechnet für C2H2O2.
C^= 41,38 %
H= 3,45%
Gefunden:
C = 41,01 %
H = 3,77%
nach zweitägigem Trocknen:
0,1185 g Substanz; 0,1797 g C0 2 ; 0,0401 g H 2 0.

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