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etwas kleiner als die reifen, die fast rund bis rund werden können. Sie
sind durchschnittlich 3,3—3,8 /< lang und 3,0-3,3 fi breit. Unter dem
Mikroskop ist ihre Farbe hellgrün. Ihre Kontur ist dünn und scharf
begrenzt. Die Konidien werden in langen Ketten abgeschnürt. In einigen
Fällen waren deutliche Verbindungsstückchen zwischen den Konidien einer
Kette sichtbar. Keimung
trat in Zuckergelatine
nach 14 Stunden ein; da
bei schwollen die Ko
nidien auf 6—7 fi Länge
und 5,0 fi Breite an.
Keimschläuche traten nur
einzeln auf. Septierung
der Schläuche beginnt
nach 40 Stunden.
Physiologische
Beobachtungen.
Gelatinen: Der
Pilz wächst auf neutraler
Zuckergelatine, Würze-
gelatine und gewöhnlicher
Gelatine im wesentlichen
gleich. Am zweiten Tag
wird ein farbloses Mycel
sichtbar, das kräftig Fig. i. Penicillium kiliense. Vergr. 840.
wächst und schon am
dritten Tag sich infolge der Konidienbildung grün färbt. Ein scharf be
grenzter weißer Rand von sterilen Hyphen wird von dieser Species hier
(im Gegensatz zu anderen Arten) nicht gebildet. Langsam geht die
Farbe in ein Blaugrün über. Nach 2—3 Wochen nehmen die Kulturen
einen dunkelgrauen Ton an. Die Unterseite der Kulturen ist farblos
bis gelblich. Verflüssigung der neutralen und alkalischen Zucker- und
gewöhnlichen Gelatinen tritt nicht ein, während 6-proz. saure Gelatine,
freilich erst nach mehreren Wochen, verflüssigt wird. Der Pilz wächst
auf 6-proz. sauren Gelatinen besser als auf 2-proz. alkalischen. Die
Polster hatten auf allen Gelatinen durch 1—2 mm hoch stehende Hyphen
ein schwach samtartiges Aussehen.
Kartoffel: Auf diesem Substrat wächst der Pilz besonders üppig.
Die weißen Mycelpolster färben sich schnell blaugrün. Ein dunkel
grüner Kern war stets von einem scharf abstechenden weißen Rand um
geben. Nach mehreren Tagen zeigt sich am Rande der Polster und
dicht darunter eine intensiv gelbe Färbung der Kartoffel.
Reis: Eine ganz gleiche gelbe Farbe nimmt Reis an. Das Wachs
tum ist sehr kräftig. Die Kultur wird dunkelgrün. Die Farbe hielt
sich, ebenso wie die Gelbfärbung, 2 Monate lang frisch.
Möhrenscheibe: Nach 2 Tagen schon zeigen sich zarte, hoch
ragende weiße Hyphen. Am dritten Tag verfärbt sich die Kultur von
der Mitte aus zu einem dunkelgrün mit bläulichem Schimmer.
Zitronenscheibe: Das weiße Mycel färbt sich durch die Konidien
abschnürung zunächst hell blaugrün, um allmählich einen dunkelbläulichen

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