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der auch den Schmelzpunkt 85° hat. Die Gesamtausbeute
ist sehr schlecht. Bisher konnte noch keine Formel gefunden
werden, welche den Analysenresultaten Rechnung trägt.
Zwei Molekulargewichtsbestimmungen, welche in Eisessig
ausgeführt worden sind und die Werte 101,4 und 114,7
ergeben haben, lassen auf eine monomolekulare Verbindung
schließen.
Als nun der aus dem Vorlauf des Acetondipropionsäure-
esters erhaltene y-Acetobuttersäureester verbraucht war, ist
versucht worden, neue Mengen des Esters aut die Weise
zu erhalten, daß man auf 1 Molekül Acetondiearbonsäure-
ester von vornherein nicht 2 Moleküle /J-Jodpropionsäureester,
sondern nur 1 Molekül einwirken läßt. Dieser Versuch hat
aber nicht den gewünschten Erfolg gehabt, denn erstens
bildete sieh neben dem y-Acetobuttersäureester auch der
Dicarbonsäureester: 100 gr /S-Jodpropionsäureester lieferten
10 gr j'-Acetobuttersäureester und 8 gr Acetondipropion-
säureester. Zweitens schied sich nach der Behandlung fies
Esters mit Natriumäthylat nicht wieder der gewünschte Körper
aus. Seine Entstehung ist scheinbar von einer kleinen
Zufälligkeit abhängig gewesen, die bisher noch nicht hat
erklärt werden können. Somit mußten die weiteren Unter
suchungen über diesen Körper aufgegeben werden.
Vorliegende Arbeit wurde im organischen Laboratorium
der Universität Kiel, unter Leitung des Herrn Professor
Dr. C. Harries, im November 1905 begonnen und im Febr.
1907 vollendet.
Es ist mir eine angenehme Pflicht, meinem hoch
verehrten fcehrer auch an dieser Stelle für die gütige Unter
stützung und das mir erwiesene Wohlwollen meinen ehrer
bietigsten Dank auszusprechen.

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