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Astereae. — Achnophora: Das lanzettliche Spreublatt,
das am Rande gekerbt ist, wird von einem Leitbündel, das sich
nicht verzweigt, in Begleitung eines Ölganges durchzogen.
Chlorophyll findet sich nur in der Umgebung des Leitbündels,
besonders im unteren Teil des Spreublatts und zwar an seiner
Rückseite.
Inuleae. — Evax pygmaea : Die Spreublätter stehen
meistens nur vor den Randbliiten. Ein Leitbündel durchzieht,
ohne sich zu verzweigen, die untere Hälfte des oben spitz zu
laufenden, ganzrandigen Spreublatts; Chlorophyll findet sich auf
der Dorsalseite in der Umgebung des Leitbündels. Sekretions
organe finden sich nicht im Köpfchen. — Filago germanica:
Wir begegnen hier denselben Verhältnissen wie bei Evax, nur
verzweigt sich das Leitbündel an seinem Ende in der Mitte des
Spreublatts. — Ammobium alatum: Das am oberen Rande ge
zackte Spreublatt wird von einem unverzweigten Leitbiändel
durchzogen, Chlorophyll wurde nicht angetroffen. Das Köpfchen
von Ammobium entbehrt der Sekretionsorgane überhaupt. ■—
Buphthalmum salicifolium: Ein unverzweigtes Leitbündel und
ein Ölgang durchziehen das oben zugespitzte, mit Härchen be
setzte, ganzrandige Spreublatt, das an der Spitze und in der
Nähe des Ölgangs Chlorophyll aufweist.
Heliantheae. — Ambrosia artemisiaefolia: Das lang-
zugespitzte Spreublatt wird von einem Leitbiindel mit Ölgang
durchzogen, auf der Rückseite finden sich Härchen und Chlorophyll.
— Iva xanthifolia: Vergl. Ambrosia. — Melampodium divariatum:
Im Spreublatt finden sich fünf Leitbündel, von denen nur neben
dem mittelsten ein Ölgang einherläuft. Sie verzweigen sich
unter Anastomosenbildung. Chlorophyll auf der Rückseite. —
Lindheimera texana: Spreublatt auf der Rückseite mit Härchen
besetzt, am Rande gekerbt, Chlorophyll auf der ganzen Dorsal
seite, Ölgänge in Begleitung der vier Leitbündel, die sich sofort
nach Eintritt in das Spreublatt ohne Anastomosenbildung ver
zweigen. — Silphium perfoliatum: Ein Leitbündel tritt ein, das
sich nach der Spitze zu unter Bildung von Anastomosen ver
zweigt. Ölkanäle verlaufen im Spreublatt neben dem Leitbiindel
und auch unabhängig von ihm. Auf dei Rückseite. Härchen

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