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von vier kollateral gebauten Leitbündeln inseriert, die einander
mit dem Xylem zugekehrt sind, und zwischen denen sich das
Grundgewebe befindet. Die Abbruchstelle, die sich über den
sie umgebenden Teil des Blütenbodens etwas erhebt, hat hier
im Gegensatz zu der kreisförmigen der übrigen Kompositen die
Gestalt eines Vierecks, in dessen Ecken sich die Leitbündel
finden. Bei dem Typus der Ambrosinae wie Iva und Ambrosia,
der Verbesinae wie Helianthus, Ximenesia, Rudbeckia, Sieges-
beckia, der Galinsoginae wie Sogalgina, der Melampodinae wie
Lindheimera, Silphium, Melampodium treffen wir dieselben Ver
hältnisse wie bei Vernonia an. Bei Lagascea (Lagascinae) und
Madia (Madinae) wird die etwas eingesenkte, kreisförmige Blüten
ansatzstelle von vier kollateralen, mit dem Xylem einander zu
gewandten Leitbündeln inseriert, die sich aber ziemlich eng
zusammenschliessen, so dass die Blüten von einem konzentrischen
Leitbündel inseriert erscheinen; dadurch unterscheiden sich diese
beiden Kompositen von Vertretern des ersten Haupttypus.
Helenieae. — Heleninae: Lasthenia: Die Leitbiindel, die
sich von den Hauptsträngen abzweigen, weisen bis zu ihrem
Eintritt in die Blüten einen kollateralen Bau auf wie bei den
Astereen, und zwar wird jede Blüte von einem Leitbiindel
inseriert. Hier sei noch erwähnt, dass ausnahmsweise zwischen
den schwächer entwickelten Leitbiindeln keine Anastomosen
auftreten, was seinen Grund darin haben mag, dass einmal der
hohle Blütenboden kegelförmig ist, die Blüten also gleich ober
halb der Insertion der Hüllblätter stehen, und zweitens darin, dass
die Blüten auf verhältnismässig hohen Erhebungen des Rezepta-
kulum sitzen. — Helenium, Cephalophora, Palafoxia, Gaillardia:
Vier bis sechs kollaterale, mit dem Xylem einander zugekehrte
Leitbündel inserieren die Blüten, ohne dass sie sich, abgesehen
von Palafoxia, zu einem konzentrischen zusammenschliessen.
— Tagetinae: Tagetes weist dieselben Verhältnisse auf wie
Helenium.
Anthem ideae. — Antheminae: Achillea, Anthemis,
Anacyclus, Lonas; — Chrysantheminae: Cotula, Artemisia, Chry
santhemum: Zwei bis drei kollaterale Leitbiindel nähern sich
ginander, so dass die Blüten von einem konzentrischen inseriert

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