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und Spreublätter verholzt; ebenso bei Cynareen die Spreuborsten
und bei den Antheminen die Spreublätter, ohne dass jedoch
die Epidermis des Blütenbodens von der Verholzung betroffen
wurde.
Einen Unterschied zwischen Härchen, Spreuborsten und
Spreublättern in der Bekleidung des Blütenbodens machen wir
nach Warmings Abhandlung „Die Blüte der Kompositen“. Da
er in dieser Schrift angibt, dass einzellige Haare der Blüten-
bodenepidermis wie bei Solidago und Hieracium epidermaler
Herkunft seien, mehrzellige Härchen wie bei Erigeron, Lactuca
und Aster subepidermal angelegt würden, wobei epidermale
Wucherung hinzutreten könne, während die Spreublätter und
Spreuborsten ihren Ursprung aus subepidermalen Schichten
nehmen, so sei hier bei der Besprechung der Epidermis auf die
Härchen zunächst eingegangen. Die Spreublätter und Spreu
borsten mögen im Anschluss an die Leitbündel und Sekretions
organe besprochen werden.
Vernonieae. — Vernonia anthelmintica: Blüten
boden nackt.
Eupatorieae. — Eupatorium cannabinum, Ageratum
conyzoides: Blütenboden nackt.
Astereae. — Von den untersuchten Astereen zeigte
nur Charieis heterophylla eine Behaarung des Blütenbodens, die
übrigen ausser der mit Spreublättern versehenen Achnophora
zeigten ein unbehaartes Rezeptakulum. Bei Charieis stehen die
Härchen am Rand der Blüteninsertionen und bestehen aus einer
Zellreihe von vier Zellen, von denen die oberste spitz .zuläuft.
Inuleae. — 1. Filaginae. — Evax pygmaea und Filago
germanica mit Spreublättern. 2. Gnaphalinae. — Gnaphalium
margaritace, Gn. purpureum, Antennaria alpina, Leontopodium
alpinum: Blütenboden nackt; Ammobium alatum mit Spreu
blättern, Helichrvsum bracteatum: kurze Härchen aus zwei Zell
reihen, Helipterum roseum und Hel. Manglesii: lange Härchen
aus einer Zellreihe, von denen jede aus drei langgestreckten
Zellen besteht. 3. Inulinae. — Inula hirta, I. squarrosa, Pulicaria
dysenterica, Carpesium cernuum: Blütenboden nackt, Inula

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