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§ 35-
Dativ.
on un-warum, waran unerwartet, zu un-waer. on üte-weardum
draußen, be feowerfealdum vielfältig, aet slf>(m)estan B. T. zuletzt.
Hierher gehört auch wohl be-tweonura, -tweonan, -tweon zwischen,
on emn f>i£m, on efn Jiiem um dieselbe Zeit.
§ 3<5.
Instrumental.
mid ealle vollständig (ahd. mit allu) on ungearwe plötzlich,
zu ungearo. <
§ 37-
Accusativ.
Diese Form ist wohl die häufigste, auch in den übrigen
germanischen Dialekten. Beispiele sind :
ofer eall überall, on emn, efn nahe bei. on ni(h)stig fastend,
nüchtern, on fnveorh unrecht, on unwaer unerwartet. — . *
be fullan vollständig, ist vielleicht als n - Kasus aufzufassen;
es könnte auch schwacher Dativ oder Instrumental sein.
G. Adverkia des Komparativs.
Nur die adjektivischen Adverbia sind der Komparation fähig
Die substantivischen, pronominalen und verbalen Adverbia lassen
sich nicht steigern.
Im Ags. erfolgt die Komparation durch die Endung -or,
entsprechend dem as. -or, -ur und dem got. -ös.
§ 38.
Formen auf -or.
Seror, früher, ist eine Neubildung nach Analogie der sonstigen
adverbialen Komparative auf -or zu dem alten Komparativ Ser
(got. äiris). elcor, ellicor anderwo, anders. Nach Ettmüller, Gl.
S. 19, ist es Adverb des Komparativs zum Pronomen ellic (elc,
selc) mit Metathesis (?) (el-in Kompos. =g. aljis ‘anders’), emnor
genauer (zy efn). furfior weiter, vorwärts. Nach dem N. E. D.
ist es neutrale Accusativform des Komparativs. Altgerm, schwache
Form—*furf>eron-, starke Form = *furpero-; Von letzterem ist die
Accusativform genommen. Als vorgermanische Grundform wäre
h ) Wilmanns II, 448.

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