30
t
Die Lösung wird nun im Vakuum eingedampft und der Rück
stand mit warmem Äther extrahiert. Nach dem Verdampfen
des Äthers hinterbleibt ein klarer Syrup, der nach 24stiindigem
Trocknen im Vakuum analysiert wurde:
0,1059 g Subst. 0,2186 C0 2 0,0740 g H,0.
Ber. CäHiiO* C 58,07 H 7,53.
Gef. C 56,28 H 7,81.
(Der zu niedere Kohlenstoffgehalt erklärt sich wohl durch
die Löslichkeit des normalen Ozonids in Äther, die zwar relativ
gering, immerhin nicht ganz zu vernachlässigen ist.)
Spaltung des d-Limonendiozonids.
Kocht man das d-Limonendiozonid 24 Stunden mit der
20-fachen Menge Wasser und dampft dann die gelbe Lösung
im Vakuum ein, so zeigt der braune schmierige .Rückstand
immer noch schwache aber deutliche Ozonidreaktion. Er wurde
ohne Rücksicht darauf im Vakuum fraktioniert und lieferte ein
bei 130—140° (9mm) übergehendes Öl:
1. 0,1577 g Subst. 0,3799 g CO, 0,1108 g LEO.
Ber. C 9 Hu0 3 C 63,53 H 8,24.
CstliäO, C 71,05 H 7,89.
Gef. C 65,70 H 7,86.
Weder durch zehnstündiges Sieden im Vakuum unter Rückfluss
noch durch wiederholtes Destillieren änderte er seine Zu
sammensetzung wesentlich:
2. Sdp. 100-105° (3,5 mm).
0,1321 g Subst. 0,3210 g CO, 0,0944 g H,0.
Gef. C 66,27 H 7,99.
Es gelang nicht, definierbare Derivate aus ihm zu ge
winnen.
Darstellung der /?- 30 g Diozonid werden in Eisessig gelöst und bei gelinder
Wärme (50—60°) mit einer Lösung von 18 g Chromtrioxyd —
entsprechend zwei Atomen Sauerstoff — in Eissessig allmählich

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