I
Experimenteller Teil.
Tetrahydrobenzolozonid.
(Cyclohexenozonid.)
10 g Tetrahydrobenzol vom Sdp. 84°‘) wurden in Chloro
form gelöst acht Stunden lang mit Ozon behandelt, die aus-
geschiedene weisse Gallerte abfiltriert und mit Äther gewaschen.
Sie wird dadurch in ein krystallinisch aussehendes weisses Pulver
verwandelt, das aus etwas klebrigen elastischen Klümpchen
besteht. Der Körper wird von allen gebräuchlichen Lösungs
mitteln sehr schwer aufgenommen; durch Kochen in hoch
siedenden Solventien (Anilin, Phenol) wird er zersetzt. Er be
sitzt einen schwachen, charakteristischen Geruch und zeigt alle
Ozonidreaktionen.
Zur Analyse wurde er mit Alkohol ausgekocht und im
Vakuum getrocknet:
1. 0,1019 g Subst. 0,1984 g C0 2 0,0731 g LLO.
2. 0,1121 g Subst. 0,2196 g CO a 0,0796 g H 2 0.
Ber. GfboOa: C 55,39, H 7,69.
GH10O4: C 49,31, H 6,84.
Gef. 53,10, 53,42 ff 7,94, 8,02.
Einige Gramme des Ozonids wurden bis zur vollständigen
Lösung (ca. IV2 Stunden) mit Wasser gekocht und die Lösung
im Vakuum eingedampft. Aus dem Rückstand schieden sich
9 Markownikoff, Ann. d. Chem. 302, 27 (1898).

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