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Der in Äther lösliche Anteil ist sauerstoffreicher und stellt
jedenfalls noch ein Gemenge verschiedener Ozonide dar.
ln den durch Spaltung mit Wasser aus dem rohen Ozonid-
gemisch erhaltenen Ölen konnte etwas Lävulinaldehyd, Lä
vulinsäure und Glyoxal nachgewiesen werden, was der von
fiarries aufgestellten Formel eines A, . 3 -/V\ethylcyclohexadien
entspricht:
m-Dibydroxylol.
1.3. Dimethylclohexadien (1.3)
lässt sich nach Verley ') leicht aus Methylheptenon durch Wasser
abspaltung bereiten. Es liefert bei der Behandlung mit Ozon
in Tetrachlorkohlenstoff neben sehr geringen Mengen eines
festen in Äther unlöslichen Ozonids in der Hauptsache das
normale Diozonid. Leider genügte die Menge des ersteren nicht
zur Analyse; es verflüssigt sich schon innerhalb weniger Stunden
und wird dann leicht vom Äther aufgenommen. Vielleicht liegt
hier ein analoger Fall wie beim A y , 3 -Dihydrotoluol vor.
Durch Kochen des Ozonids mit Wasser konnten keine
definierbaren Spaltungsprodukte erhalten werden. Doch liefert
die Reduktion neben anderen nicht zu identifizierenden Sub
stanzen Lävulinaldehyd, eine weitere Stütze für die schon
durch die Bildungsweise aus Methylheptenon sehr wahrschein
lich gemachte Struktur des m-Dihydroxylols als 1.3 Dime-
thylcyclohexadien (1.3) 2 ).
*) Bull, de la Soc. chim. de Paris, 3. Serie, 17, 175 (1897).
a ) Harries u. Antony, Ann. d. Chm. 328, 88 (1903).

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