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W. Mielck, Acanthometren von Neu-Pommern.
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also ein Pol- und ein Tropenblatt, sind in ihrem proximalen Drittel über der kleinen Basalpyramide
verwachsen, sie bilden gleichsam eine „Symphyse“, die allmählich in den zentralen Keil übergeht und
entsprechend den zwei Blättern zwei Stirnflächen, nämlich eine Polfläche und eine Tropenfläche, besitzt,
die unter einem Winkel von 120° gegeneinander geneigt sind und eine vorspringende Kante, die Ver
wachsungskante, gemeinsam haben. Da die Symphysenflächen in derselben Richtung wie die Seitenflächen
der kleinen basalen Pyramide sich fortsetzen, könnte man sie wohl ebenso richtig als Verlängerung von
zwei nebeneinander liegenden Seitenflächen (einer Polfläche und einer Tropenfläche) dieser Basalpyramide
auffassen, die auf Kosten der Länge der Blätter eingetreten ist.
Die Verbindung der Polstacheln untereinander (vergl. Fig. 11) geschieht zunächst natürlich in der
ursprünglichen Weise durch Aneinanderlagerung der Polflächen der kleinen Basalpyramiden. Entsprechend
treten dann oberhalb der Pyramiden diejenigen Stirnflächen der Symphyse aneinander, welche die Ver
längerung der Polflächen der Basalpyramiden bilden, während die andere Symphysenfläche für den Tropen
stachel bestimmt ist. Oberhalb der Symphysen stellen die Polblätter, die ebenfalls mit ihren Stirnflächen
aneinander stoßen, die Verbindung zwischen den Polstacheln her.
Betrachten wir ferner die Ver
bindung derPolstacheln mit denTropen-
stacheln, so finden wir, daß die beiden
Polblätter des Tropenstachels in ihrem
proximalen Drittel gleichfalls eine Sym
physe von der gleichen Länge wie die
der Polstacheln bilden (vergl. Fig. 10).
Jede Symphyse besitzt entsprechend
den zwei zusammengewachsenen Blät
tern auch hier zwei Stirnflächen (je
eine für die beiden zugehörigen Pol
stacheln), die eine hervortretende Kante
gemeinsam haben und unter einem
Winkel von 120° gegeneinander ge
neigt sind. Bei der Verbindung von
Pol- und Tropenstacheln treten die Symphysen von drei
Stacheln (zwei Polstacheln und ein Tropenstachel) zu
sammen (vergl. Fig. 11). Die sechs Stirnflächen der
Symphysen der beiden Polstacheln und des dazwischen
herantretenden Tropenstachels passen wie die Seitenflächen
der Basalpyramiden genau aneinander.
Über dieser Vereinigungsstelle der drei Stacheln liegt der pyramidale, von zwei Polstacheln mit
vier Blättern und einem Tropenstachel mit zwei Blättern eingeschlossene Hohlraum, kurz „Tropenraum“
genannt. Die Senkrechte von der Spitze dieses pyramidalen Raumes auf seine vom Skelettzentrum ab
gekehrte Grundfläche fällt zusammen mit der Verlängerung der Linie, in der die Symphysenkanten der drei
Stacheln Zusammentreffen.
Der von den vier Polstacheln eingeschlossene Raum, den ich kurz „Polraum“ nenne, besteht genau
genommen aus zwei verschiedenen pyramidalen Räumen, einem kleineren, dem Skelettzentrum näheren,
welcher von den vier zwischen den Symphysen liegenden dreieckigen Flächen des Achsenstabes begrenzt
wird und seine Spitze am Pole des zentralen, aus allen Basalpyramiden gebildeten Skelettstückes besitzt,
und einem größeren, einen Pyramidenstumpf bildenden Hohlraum, der von den acht Polblättern der Pol
stacheln und den zwischen ihnen gelegenen Breitseiten der Achsenstäbe eingeschlossen wird. Von oben
in den Polraum hineingesehen ist dem größeren Pyramidenstumpfe die kleinere, zugespitzte Pyramide auf
gesetzt (vergl. Fig. 11).
Zygacanthidium: Die Polstacheln vom Zygacanthidium purpurascens (vergl. Fig. 12) besitzen
gleichfalls vier Blätter, die zu zwei Paaren von den beiden Schmalseiten des stark komprimierten Achsen-
von Phyllostaurus.
Pb. Polblatt,
Aeb. Äquatorialblatt.
Fig. 11. Polstachelkreis (mit einem daranhängenden
Tropenstachel) von Phyllostaurus conicus H. Die
Basalpyramiden sind nicht eingezeichnet.

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