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W. MieIck, Acanthometren von Neu-Pommern.
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Acanthonidium astroide Pop. kann ich in meinem Gebiete als selbständige Spezies nicht anerkennen.
Die wenigen in Betracht kommenden Individuen waren Jugendstadien anderer Acanthonidien, wie aus ihrer
Kleinheit, der geringen Zahl der Kerne und Myoneme hervorging.
Von Acanthonidium alatum J. M. wurde nur ein Exemplar und mehrere wohl zu dieser Spezies
gehörige lose Stacheln angetroffen.
1. Acanthonidium claparedei H. Taf. I Fig. 9—11.
Acanthometra Claparedei H. 62 S. 383, Taf. XVIII Fig. 12.
Acanthonia Claparedei H. 87 S. 751.
Acanthonidium Claparedei Pop. 04 S. 91, Taf. I Fig. 3 a—c.
Synonym: A. cuspidatum H. Pop. 06 S. 372.
Acanthometra cuspidata H. 62 S. 383, Taf. XVIII Fig. 11.
Acanthonia cuspidata H. 87 S. 752.
Acanthonidium cuspidatum Pop. 04 S. 92.
Diagnose: Stacheln vierflügelig mit dünnen Flügeln, ungefähr gleich breit oder von der Basis
aus wenig an Breite abnehmend in den proximalen zwei Dritteln, im distalen Drittel allmählich nach der
Spitze zu verschmälert. Kleines Blätterkreuz meistens weniger als doppelt so breit wie der proximale
Stachelteil. An ausgewachsenen Exemplaren deutlich eine distale Verdickung des Achsenstabes erkennbar.
Zentralkapsel dunkel. Bis 30 Myoneme, selten mehr.
Jugendstadien dieser Spezies erwecken bei oberflächlicher Betrachtung oft den Eindruck von
Acanthonia tetracopa H., besonders wenn die distalen Stachelspitzen nicht intakt sind und Lamellenstacheln
Vorkommen; die zarten Flügel und den dünnen Achsenstab haben beide gemeinsam. Das zentrale Blätter
kreuz von A. claparedei ist gänzlich von der Zentralkapsel umhüllt und wegen des Pigmentes derselben
meist unsichtbar. Trotzdem ist eine Unterscheidung von A. tetracopa ohne künstliche Bloßlegung des
Blätterkreuzes außer durch die distale Nadelspitze der Stacheln vor allem durch die länglichen, etwas abge
rundeten, in größerer Zahl als bei A. tetracopa auftretenden Myoneme möglich. Ausgewachsene Exemplare
sind leicht an dem nach außen (ähnlich wie bei Acanthonia serrata) dicker werdenden Achsenstabe kenntlich.
Manche ausgewachsene Formen, auf welche die von Haeckel für A. cuspidatum H. gegebene Beschreibung
gleichfalls passen würde, insofern die Stacheln vom Blätterkreuze an stetig nach der Spitze zu an Breite
abnehmen, möchte ich mit Popofsky (1906, S. 372) nicht von A. claparedei trennen, besonders wenn
der Achsenstab die für letztere charakteristische Dickenzunahme im distalen Teile zeigt.
Über Acanthonidium cuspidatum H. siehe ferner unter A. quadridentatum J. M.
Maße: Stacheln lang 0,35—0,53 mm; breit 0,012—0,022 mm. Zentralkapsel-Durchm. 0,1 bis
0,14 mm (114).
Vorkommen: 6. 22. I. II. III. IV. VII. VIII. IX. X.
Ausnahmsweise möge in folgendem auf eine mit Apophysen ausgerüstete Form näher eingegangen
werden wegen der Übereinstimmung ihrer Jugendstadien mit dem von Haeckel beschriebenen A. cuspidatum,
und weil eine Weiterentwickelung der Apophysen zu einer Gitterschale nicht beobachtet wurde.
2. Acanthonidium quadridentatum J. M.
Acanthometra quadridentata J. M. 58 S. 48, Taf. 10 Fig. 3.
Xiphacanta „ H. 62 S. 387, Taf. XVIII Fig. 15 a, 15 b.
» „ H. 87 S. 758.
Acanthonidium quadridentatum Pop. 04 S. 95.
Diagnose: Stacheln vierflügelig, allmählich nach der distalen Spitze zu an Breite abnehmend.
Blätterkreuz doppelt so breit (oder etwas weniger) als der proximale Stachelteil. Etwa am Ende des
inneren Dritteiles der Stachellänge an den Flügeln vier unverzweigte, dünne, dreieckige Apophysen, sehr
wenig nach innen gebogen. Zentralkapsel dunkel, trübe und undurchsichtig. 40—50 große Myoneme.
Wissensch. Meeresuntersuchungen. K. Kommission Abteilung Kiel. Bd. 10. in

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