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W. Mielck, Acanthometren von Neu-Pommern.
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mehr dem distalen Ende zu wird ihr Abstand stetig weiter, wobei die Zähnchen selbst merklich größer
und schärfer werden. Die Bezahnung unterscheidet sich also nicht wesentlich von der an den Stachelflügeln
von Acanthonia spinifera Pop. vorkommenden. Der zentrale Stachelteil innerhalb der Zentralkapsel zeigte
sich stets zahnlos. Alle beobachteten Individuen besaßen konstant gleichgestaltete, lange, schmale, oft
eigentümlich gewundene Myoneme, die für diese Spezies charakteristisch zu sein scheinen. Es fanden sich
bis 7 an einem Halbstachel, doch war die Anzahl fast an jedem Stachel eines Individuums verschieden.
Maße: Stacheln lang 0,35—1,6 mm; breit 0,0025—0,0045 mm. Zentralkapsel-Durchm. 0,07 bis
0,2 mm (15).
Vorkommen: 6. 22. VIII. X.
8. Acanthochiasma ralumense n. spec. Tafel II Fig. 3.
Diagnose: Stacheln kurz, von ungleicher Länge und Dicke, mehr oder weniger komprimiert,
zentral verwachsen. Stachelzahl nicht konstant. Zentralkapsel ziemlich hell.
Die Anzahl der Diametralstacheln schwankt zwischen 6 bis 12. Fast an jedem Individuum treten
Diametralstacheln mit ungleich ausgebildeten Hälften auf, indem der eine Radialteil stark verdickt wird,
der andere dünn bleibt. Dieselbe ungleiche Ausbildung wurde bereits für eine zu A. planum gehörige
Form erwähnt. Die beiderseits stark entwickelten Stacheln oder „Hauptstacheln“ können in verschiedener
Anzahl auftreten, ebenso die in ihrer ganzen Länge schmal bleibenden Stacheln. Die starke zentrale Aus
buchtung der Stacheln, wie sie von A. cruciatum H. bekannt ist, mit der sich dieselben am Kreuzungs
punkte umklammern und dann verwachsen, erkennt man hier besonders deutlich an den größeren Stacheln.
Die Hauptstacheln sind mehr oder minder stielrund, die kleineren schmalen komprimiert zweischneidig.
Oft zeigen die Hauptstacheln eine keulige Verbreiterung nach dem distalen Ende zu. Kleine Myoneme
wurden nur in einigen Fällen erkannt, an einem Exemplare bis 15 am Halbstachel.
Maße: Stacheln lang 0,1—0,21 mm; breit Hauptstacheln 0,003—0,0066 mm, Nebenstacheln
0,0015 mm. Zentralkapsel-Durchm. 0,09—0,1 (14).
Vorkommen: 6. 22. III. IV. VII. VIII. X.
9. Acanthochiasma cruciatum H.
Astrolithium cruciatum H. 60 S. 811.
Staurolithium „ H. 62 S. 401, Taf. XX Fig. 6.
Acanthosaurus cruciatus H. 87 S. 771.
Acanthochiasma cruciata Pop. 04 S. 52, Taf. IV Fig. 2 a—f.
„ „ Pop. 05 S. 50, Fig. 3 u. 4.
Diagnose: Stacheln der ganzen Länge nach gleich breit, an beiden Enden konisch zugespitzt,
die beiden Äquatorialstacheln bedeutend dicker als die übrigen 8 Diametralstacheln. Konstant 10 Stacheln,
im Zentrum alle verwachsen. Zentralkapsel undurchsichtig, abgeplattet kugelig oder kissenförmig mit vier
den Hauptstacheln folgenden Zipfeln. Bis 20 kleine Myoneme.
Die Verwachsung der Stacheln im zentralen Kreuzungspunkte tritt stets in der von Popofsky be
schriebenen Weise ein. Die Nebenstacheln sind meist ebenso lang wie die Hauptstacheln, nicht selten
übertreffen sie dieselben noch an Länge. Was den Querschnitt der Stacheln anbetrifft, so waren die Neben
stacheln öfter zweischneidig als stielrund, auch die Hauptstacheln zeigten, wo es untersucht werden konnte,
eine deutliche Kompression. Es kommen sogar Formen mit breib zweischneidigen Nebenstacheln und in
den distalen Teilen komprimiert kantigen Hauptstacheln vor. Zuweilen ist einer der Hauptstacheln in einer
radialen Hälfte stark verlängert, wodurch das Skelett ein kruzifixartiges Aussehen erhält. Das Müller’sche
Gesetz tritt an A. cruciatum H. immer besonders deutlich hervor. Die Zentralkapsel ist groß, stets dunkel
und undurchsichtig und von den Polen aus meist merklich abgeplattet. Eine Kapselmembran wurde häufig
vermißt. Myoneme sind fast immer nachzuweisen; sie fallen auf den ersten Blick nicht auf, da sie der
dunkeln Zentralkapsel eng anzuliegen pflegen. Sie sind stets klein, jedoch zahlreich.

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