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W. Mielck, Acanthometren von Neu-Pommern.
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Als Anhang zu A. fusiforme H. sei eine mehrfach beobachtete Form erwähnt, deren Stacheln ebenfalls
im Zentralteil am breitesten, aber beträchtlich kürzer und zarter waren, und die sich von fusiforme außerdem
durch das Fehlen einer Kapselmembran und die helle Zentralkapsel unterscheidet. Die Stachelzahl schwankt
hier zwischen 8 und 22 Diametralstacheln. Da trotz der Unterschiede in den Extremen Übergangsformen
zu A. fusiforme vorzukommen scheinen, möchte ich von der Aufstellung einer neuen Spezies vorläufig
absehen.
Maße: Stacheln lang 0,2—0,3 mm; breit 0,0011—0,0015 mm. Zentralkapsel 0,04—0,06 mm (6).
Vorkommen: 22. X.
6. Acanthochiasma planum Pop. Tafel II Fig. 1 und 2, Tafel IV Fig. 7.
Acanthochiasma plana Pop. 04 S. 53, Taf. IV Fig. 7.
„ „ Pop. 06 S. 351, Taf. XIV Fig. 9.
„ var. Schotti Pop. 06 S. 351, Taf. XIV Fig. 8.
Diagnose: Stacheln wenig komprimiert, im Zentralteil am dünnsten, nach beiden Enden zu all
mählich verbreitert, dann schnell abnehmend bis zu den Spitzen. Anzahl der Diametralstacheln nicht
konstant. Zentralkapsel klein, hell. Bis fünf kleine, zarte Myoneme.
Zweischneidige Stacheln, die von der Kante linear erscheinen, wie sie der Autor für diese Spezies
1904 beschreibt und abbildet, konnte ich an den mir vorliegenden Individuen nicht beobachten, doch
glaube ich nach der Abbildung und Beschreibung, die derselbe von seiner neuen zu A. planum gehörigen
var. Schotti in seiner letzten Arbeit (1906) gibt, die mir vorliegende Form mit A. planum identifizieren zu
müssen. Ein Vorkommen von zentraler Stachelverschmelzung habe ich nicht beobachten können. Oft
lassen die Stacheln an der distalen Anschwellung eine Kantigkeit erkennen, wie sie Popofsky gleichfalls
für die erwähnte var. Schotti beschreibt. In einzelnen Fällen war an der zentralen Kreuzungsstelle eine
kleine Ausbuchtung der Stacheln bemerkbar. Intakte Exemplare mit 10 Diametralstacheln lassen immer
deutlich die Stachelstellung nach dem Müller’schen Gesetze erkennen. Von 6—19 Diametralstacheln fand
ich fast jede Stachelzahl an unversehrten Individuen dieser Spezies vertreten; weitaus die meisten aber
besaßen deren 10, angeordnet nach dem Müller’schen Gesetze. Mehr oder weniger Stacheln stellen sich
möglichst gleichmäßig verteilt. Ein Verhältnis der Stachelzahl zu den Maßen der Individuen konnte nicht
nachgewiesen werden. Die Kapselmembran war nicht immer mit Sicherheit zu erkennen. Sehr zarte,
dünne Myoneme bis 5 an der Zahl, meistens nur 1—2 an jeder Stachelhälfte, finden sich fast stets.
Maße: Stacheln lang 0,25—0,45 mm; breit distal 0,003—0,0045 mm, zentral 0,0018—0,0033 mm.
Zentralkapsel-Durchm. 0,035—0,08 mm (54).
V o r k o m m e n: 6. 22. I. VII. VIII. IX. X.
Hierher gehören auch die von Popofsky 1906 bereits beschriebenen und abgebildeten Formen
(S. 351, Taf. 14 Fig. 9), welche sich von A. planum dadurch unterscheiden, daß die distale Verbreiterung
nur an einigen Stacheln oder nur an einem Stachelende auftritt, während das andere so schmal bleibt wie
der Zentralteil. Sie verhalten sich in ihrer Bildung also ähnlich wie die von A. ralumense n. spec., bei
dem außerdem Verwachsung der im übrigen bedeutend dickeren Stacheln eintritt. Die Anzahl der Stacheln
ist auch hier nicht konstant. In den Maßen bleiben solche Formen immer etwas gegen das typische
A. planum zurück.
7. Acanthochiasma bruhni Pop. Tafel I Fig. 2 a u. b.
Acanthochiasma bruhni Pop. 06 S. 352, Fig. 10 a—c.
Diagnose: Stacheln dünn, wenig komprimiert, gleich breit der ganzen Länge nach, in den
distalen Teilen mit stumpfen Kanten, von denen die beiden schmalen mit feinen, nach außen gerichteten
Zähnchen besetzt sind; zentraler Teil mehr stielrund, zahnlos. Konstant 10 Stacheln. Zentralkapsel mit
Membran, ziemlich dunkel. Bis 7 große Myoneme.
Die Zähnchen beider Kanten alternieren in ihrer Stellung zueinander, d. h. sie stehen sich nicht
gegenüber, sondern auf Lücke. Proximal beginnen sie sehr unbestimmt und stehen dicht nebeneinander;

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