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Die Elementaranalyse ergab:
0,1002 g Subst.; 0,0570 g CO,; 0,3027 g H ä O.
Berechnet für: Gefunden :
c 18 h 14 (V
C = 82,44% C = 82,39%
H — 5,4 % H = 6,3(3%
Aus dieser Zusammenstellung könnte man auf folgende
Konstitution schließen:
CH—C— C..H.
o A
CO
I ll
CH 2 -C-C 6 H 4
Da der Körper aus Alkohol nicht rein zu erhalten
war und sich auch mit anderen Lösungsmitteln nicht um-
krystallisieren ließ, wurden andere Reinigungsmethoden ver
sucht die auf der Beobachtung basierten, daß er basische
d h. pyronartige Eigenschaften besitzt.
1 Der in Aether gelöste Körper wurde mit einer
aetherischen Lösung von wasserfreier Oxalsäure ver
setzt. Der sich abscheidende Körper wurde aber
als Oxalsäure identifiziert.
2 Anlagerung von Salzsäure. Der Körper wurde in
Aether gelöst und in die in Kältemischung stehende
Lösung trockene Salzsäure bis zur Sättigung eingeleitet.
Nach einigem Stehen schied sich eine blauviolette
salzartige Verbindung vom Schmelzpunkt 124° ab.
Von derselben wurde eine Chlorbestimmung gemacht,
deren Ergebnis ungefähr den Erwartungen entsprach.
0,1564g Subst, ergaben: 0.0807 AgCl.
Berechnet für Gefunden :
C 18 H u 0 4 + HCl:
CiL 11,8% CI = 12,9%.
Nun wurde der Körper, um die Salzsäure zu entfernen,
mit Natronlauge geschüttelt und mit Wasser gewaschen, bis

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