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darzustellen, um dieses anstatt des Methylates genauer zu
untersuchen. Es gelang auch, dasselbe als ein halbfestes
gelbes öliges Produkt zu erhalten.
0 z o n i d des Methylates.
Ca. 3 g Methyl-o-Aethylcumarketon wurden in Chloroform
gelöst und in die in Kältemischung stehende Lösung 3 Stunden
lang ein mäßiger Ozonstrom eingeleitet. Das Chloroform
wurde im Vakuum abgesaugt und das zurückbleibende Ozonid
ohne weitere Reinigung untersucht.
Es verbrannte sehr lebhaft, aber nicht explosionsartig.
' Die Elementaranalyse ergab :
0,1257 g Subst. 0,2704 g C0 2 . 0,0600 g H a O.
Berechnet für : Cefunden :
C 14 H 14 0 5 :
C = 60,50% C= 59,82%
H = 5,88% H== 5,34%
für C 14 H 14 0„:
C = 56,75%
H— 5,51%
Da der Körper vermutlich mit kohlenstoffreicheren
Stoffen verunreinigt war, konnte ich für C einen erheblich
zu großen Wert erwarten, und da auch bei allen sonstigen
bekannten Körpern mit einer Carbonylgruppe beim Ozoni
sieren an diese noch ein O angelagert wird, ist vielleicht die
Annahme zulässig, daß dem Ozonid die Formel C 14 H 14 0 8 :
O
/ \
O O
I I
C,,H 4 —CH—CH-CO—C 2 H.
\ «II
OCHj O
zukommt.
Nun wurde das Ozonid in Wasser suspendiert, erwärmt
und die dabei entstehenden Spaltungsprodukte charakterisiert.
Fehling 'sehe Lösung wurde schon in der Kälte
deutlich reduziert, was auf Anwesenheit von Aethylglyoxal
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