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Die Elementaranalyse ergab:
0,1462 g Subst. 0,3911 g C0 2 , 0,1029 g H 2 0.
Berechnet: Gefunden:
C = 74,16% C — 73,96%
H= 6,7 % H = 6,7 %
Von diesem Körper gelang es, ein Phenyl hydrazon
C 6 H 4 OH • CH„ • CH ä C ' C ä H 5 .
li
N • NH • C 6 H 5 darzustellen.
0,5 g des Körpers wurden in wenig 96 prozentigein
Alkohol gelöst und die Lösung mit der Molekularen Menge
(0,3 g) Phenylhydrazin, gelöst in wenig 50 prozentiger Essig
säure, versetzt. Es fiel ein anfangs öliger Körper aus, der
aber beim Kratzen mit dem Glasstabe krystallinisch wurde.
Er war in Wasser, Petroiaether, LigroiTi und Benzol unlöslich,
in Aether und Alkokol löslich, aus Alkohol fiel er auf Zusatz
von Wasser und Kratzen mit dem Glasstabe in farblosen
Würfeln vom Schmelzpunkt 130° aus, die sich an-der Luft
schnell gelb färbten. Ausbeute quantitativ.
Die Stickstoffbestimmung ergab:
0.1082 g Subst. 9,45 ccm N. t = 15,0 u , b = 770,9 mm.
Berechnet: Gefunden:
N — 10,45% N = 10,9%
Es wurde nun der Versuch gemacht, nach der von
Har ries und Busse 1 ) angegebenen Methode das redu
zierte Keton weiter zum Alkohol zu reduzieren.
Zu diesem Zweck wurden 5 g des Körpers
C 6 H 4 OH ■ CH 2 CH ä • CO ■ C a H 6
in Alkohol gelöst und mit 10 g Zinkstaub und 20 ccm
rauchender Salzsäure am Rückflußkühler 24 Stunden auf
dem Sandbade im Sieden erhalten. Dann wurde vom un
gelösten Zink abgegossen und die Lösung alkalisch gemacht.
Ein sich ausscheidendes Oel wurde mit Wasserdämpfen über
destilliert, ausgeaethert, nach dem Verdunsten des Aethers
mit MgS0 4 getrocknet und im Vacuum (12 mm) der Fraktion
! ) Harries und Busse, Berichte 29, S. 376.

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