19
Eines der einfachsten Kondensationsprodukte, den Di-
salicylaldebyd C 14 H 10 O, erhielt schon Ettling 1 ) durch
trockene Destillation von Kupfersalicylür.
O
O H 'C 6 H 4 'C< h
OH'C a H 4 c(H
o
Es entsteht auch durch Einwirkung von Benzoylchlorid, 2 * 4 )
Acetylchlorid, Succinylchlorid 8 ) Phosphortrichlorid 4 ) und
NH s COCl 5 ) auf Salicylaldehyd.
Bei jahrelangem Stehen von Salicylaldehyd unter Wasser
bilden sich, wie Staedeler 6 ) gezeigt hat, zwei polymere
Kondensationsprodukte, a- und /S-Salylsäure. Als Haupt
produkt entsteht die «-Säure nach der Gleichung
2 C 7 H 6 0 2 + H ä O = C u H u O ]
14 ll U u 5
Sie wird von derbeigemengten /9-Salylsäure durch fraktionierte
Krystallisation getrennt. Die /S-Säure C 21 H 2S 0 8 wurde erhalten
durch Schütteln von sehr altem Salicylaldehyd mit Natrium
amalgam.
Beim Erhitzen von Salicylaldehyd, Natriumsuccinat und
Essigsäureanhydrid im geschlossenen Rohre erhielten Fittig 7 )
und Dyson das Dicumarin,
*) Ettling, Liebigs Annalen 53, S. 77.
2 ) Cahours, Liebigs Annalen 78, S. 228.
8 ) Perkin, Liebigs Annalen 145, S. 299.
4 ) Zwenger, Liebigs Annalen Suppl. 8, S. 42.
5 ) Gattermann, Liebigs Annalen 244, S. 46.
6 ) Staedeler, Liebigs Annalen Suppl. 7, S. 164.
1 ) Fittig, Liebigs Annalen 355, S. 275.
2*

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.