i8
kom gegangen, der da wart wol enpfangen, Parziväl. . 230,21 ff. 10: nn
was ouch frouwe Bene mit Gäwän dar gegangen, diu wa7't da wol enpfangen
630, 28 ff. 26 : der knappe kom gegangen, da er wart wol enpfangen 650, 21 f.
360, 17 f.; 368, 23 f. ; 437, 29 f.; 515, 11 f. Die reimformel ist schon in
der geistlichen und volksepik häufig und wird von der älteren höfischen dichtung
übernommen : der herre ire gegen gie, vil zvole er si enphie Gen. 35, 28 ; duo
Joseph mit in ze hove gie, der chunich si vile wol inphie Gen. 70, 27. owi
wie wol si den kunic enphiengen : giengen Kehr. 5347. ingagen uns si do
ginc, mit grdzen eren si uns entphinc Alex. 5845 f. thö Genelün vure gienc,
der kunic in wole untphienc Rol. 2187 f. ther keiser vone sinem stuole gie,
vile wirthihliche er in enphie Rol. 2849 f. üf den hof der kuninc ginc, die
helede er alle wol intfinc Roth. 270 f. als er vor den kmiinc quam gegangen,
do wart er wol unfangen 1 ) Roth 102 f. mit vil grdzen zühten vrou Kriem-
hilt dö gie, da si vroun Prünhilde und ir gesinde enphie Nib. 544, 1 f. engegenc
hen he do gienc, minnelifce he si ontvienc En. 603 f. doe he te sinen vader
gienc, minnelike hen ontvienc En. 3589 f. gegen im was . . . über den hof
gegangen, daz er wurde enphangen, min frouwe diu künegin Er. 1523 ff. Weitere
belege Gen. 75,12; Kraus D. G. IV, 45 f., Roth. 2178 fr.; 3261!'., Nib.
343, 3 f-> 1259, if., 1290, 3 f-> 1675, 1 f. Rud - 5> 23 f., 15, 2f„ 16,7., En.
4947 fr., 6103 f., Er. 3624 f. (Kraus zu D. G. IV, 45. Wiegand s. 89!.,
Radke s. 58).
Das in den eben genannten belegen häufige »7vol enpfahent erscheint
auch ohne reimformel. 16: si wurden wol enpfangen 794,9. 19: dö wart wol
enpfangen . . . der betwungene valsches vrie 221, 10 ff. — 457,6- vgl.
wole inphieng er die boten Gen. 47, I ; dö wart er wole enpfangen Ex. 390 ;
Roth. 2180; dö wart si wol enphangen Kehr. 12601 ; — 11434. In der
Kehr, zahlreiche belege, 519, 1949, 3127, 3968, 4317 u. ö. dä wart ih wol
entfangen Alex. 6462. vil wol entphiengen si in dö Alex. 3185 ; enphangen
wart er vile wole Rol. 2848 ; wole enphie sie tha ther keiser selbe Rol. 86 73796-! w °! untfenc der kuninc riche de riesln al gelichc Roth. 712 f., wol
entfengen sie die armen Roth. 1303 ; er wart vil wol enphangen Nib. 710,3;
dö wurden wol enpfangen die von Hiunen lant Nib. 1122,3; — Nib. 244, 1;
394,4; 505,3; 688,2. 730,3 u. ö., häufig. — Rud. 6,27; 26,9 f.; Lanz.
3447; 3490; desivele wale ontvienc En. 3909. — 4114; 5018; Lanz. 776.
da wart er enphangen wol Er. 17S ; — Er. 398. (Bauingarlen s. 92 ; Kettner
Zsfdph. 15, einlage zu s. 231 ; Radke s. 58.)
Seltener ist »minnecliche enphahene. II: sin wirt in minnecliche
enpfienc 20, 7. 4 : Artus . . . enpfieng in minnecliche 308, 5 f. 14 : dö wart
alt erst enpfangen Gäwän der saeldenriehe, ich ween des, minnecliche 670, 20 ff.
') Interessant ist, daß in Gen. und Ex. in dieser letzten Wendung die
charakteristische reimformel noch fehlt: do er dare chom, do ward er wole
inphangen Gen. 34, 27. dö Moyses zuo ze ime chom, dö wart er wole en
phangen Ex. 389 f.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.