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dramen 202 s. 80, 203 s. 95 und Fragm. Bur. tf. VIII/XI, also 109 selb
ständige gedichte, 47 ernste und 62 heitere, und 94 dramenstücke.
b) Reine Sequenzen 1 sind nr. 15 s. 12 1 2 , 171 s. 65, 38 s. 125,
40 s. 129, 45 s. 135 und 275, 159 s. 224, Fragm. Bur. tf. VI, also 6 selb
ständige gedichte, 2 ernste und 4 heitere, und ein dramenstück.
c) Strenge leiche 3 sind nr. 20 s. 21, 85 s. 47, 36 s. 121, 62 s. 153,
154 s. 217, 174 s. 233, also 6 selbständige lieder, 2 ernste und 4 heitere.
d) Eine mischform von sequenz und leich stellt nr. 151 s. 59 dar,
ein heiteres lied.
e) Eine lockere sequenz treffen wir in dem heiteren gedieht
nr. 155 s. 219.
f) Als freie leiche bezeichne ich nr. 4 s. 4, 7 s. 6, 13 s. 11, 29 s. 34,
149 s. 56, 197 s. 76, 198 s. 76, 200 s. 78, 31s. 115, 32 s. 116, 33 s. 117,
35 s. 119, 37 s. 124, 39 s. 127, 41 s. 131, 42 s. 131, 43 s. 132, 44 s. 134,
46 s. 135, 51 s. 145, 59 s. 150, 160 s.224, 176 s. 236, 195 s. 253, also
24 gedichte, 5 ernste und 19 heitere.
Die weitaus beliebteste composition ist also das ,lied‘, sie umfasst
ca. 4 / 5 der sämtlichen selbständigen gedichte. Daneben ist die form des
freien leichs sehr gebräuchlich, die in 24 gedichten erscheint. Reine
Sequenzen und strenge leiche sind als höhere kunstprodukte seltene
erscheinungen.
Wenn wir nun dazu übergehen, den bau der einzelnen Strophen
zu betrachten, so schliessen wir von vornherein einige freie leiche und
leichstrophen, deren strophenbau in regelloser Zusammenstellung belie
biger zeilen oder Zeilenverbindungen besteht, von der Untersuchung aus.
Es sind dies folgende:'nr. 4 s. 4, 29 s. 3411. III.IV. V. VIII, 149 s. 5611.
V, 32 s. 116 II. III. V, 33 s. 117 I. II. III. IV. VI, 37 s. 124 II. III. IV. V.
VII, 39 s. 127 I. II, 41 s. 131 II. III. VI, 176 s. 236 III. IV. V. VII. VIII,
195 s. 253 I—III.
Die einzelnen Strophen zeigen den verschiedenartigsten bau; wir
können zunächst 2 hauptgattungen aufstellen, je nachdem die Strophe
auf gleichen oder ungleichen zeilen aufgebaut ist. 4
A. Am einfachsten ist die form der Strophe, die auf der com-
position durchaus gleicher zeilen beruht und folglich völlig gleich-
mässigen rhythmus hat. Wir finden sie in 63 eigentlichen liedern,
1) Vgl. W. Meyer, Ges. abkdl. I s. 329.
2) Wenn wir in betracht ziehen, dass das lied bei Dreves, A. h. 21 s. 139 als
sequenz von 6 Strophen erscheint.
3) Vgl. W. Meyer, Ges. abhdl. I s. 330.
4) Vgl. W. Meyer, Ges. abhdl. I s. 324.

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