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nr. 32 s. 116 YIII 4 dum perrexit per viäm; nr. 35 s. 119 XVI 13/14
minäs priüs Ponti ferdt(?)-, nr. 50 s. 141X13 dicis; ncgo; sed tarnen;
nr. 57 s. 149 (str. III8/9 s. 275) meam in edm gebunden auf queam
lineam; nr. 150 s. 57 XIII5 ut essem sic tibi; XV 3 sed ego süm tibi;
XVI1 quamvis essem pröcül; 3 praeponebdr tarnen; 149 s. 56 III 4/5
quis honor, quis eolor, (?); V 2 coniugis mei gebunden auf pactae fidei;
nr. 95 s. 174 V 7 reliquisti idm diu; nr. 154 s. 217 VII 6 o Venus
aurea inmitis es ded; nr. 167 s. 229 II—4 und 10 1 sic mea fata
canendo sölör usf.; nr. 174 s. 233 XXII 3 :1 tune rorant seyphi desuper:
gereimt auf et qui potaverit nüper.
Meist finden wir diesen Schluss beim jambischen sechssilber (8 mal)
und beim trochäischen siebensilbler (5 mal), ferner je einmal beim jam
bischen achtsilbler, trochäischen fiinfsilbler, jambischen viersilbler, zehn-
silbler zweimal endlich beim trochäischen dreisilbler. 13 lieder, 3 ernste
und 10 heitere, bieten insgesamt 20 falle; von ihnen sind 3 sicher
fremd (11 s. 8, 57 s. 149, 167 s. 229), 2 sicher deutsch (95 s. 174,
174 s. 233).
b) Doch finden wir daneben auch fälle, bei denen von quanti-
tierender messung keine rede sein kann, sondern grobe nachlässig-
keit des autors vorliegt.
Nehmen wir fälle wie nomine tenus und quod adhuc (nr. 199 s. 77)
aus (als erlaubte Schlüsse) 1 2 , so bleiben folgende zeilen, in denen der
takt verletzt wird: nr. 26 s. 29 V 5 filii Modi, Amon (?), XII 3 Templarii
ter centum, nr. 192 s. 73 III3 liberales dum cribro, IV 5 quisquis eolit
et amat 3 , nr. 198 s. 76 IV 3 (ergo mites domini:) mihi vero egenti,
nr. 36 s. 121 IV 1 numquam tanti cordis fui pro Jupiter.
Eine andere nachlässigkeit in der behandlung dieses Schlusses be
steht darin, dass zeilen ungleichen Schlusses auf einander gebunden
werden, wie es augenscheinlich geschieht in nr. 22 s. 24 II3/4 beatus
est qui parvulos petrae eollidit tuos und XV 1/2 novissimus fit pri-
mus, et primus fit novissimus, ferner in nr. 174 s. 233 III 3/4 nam
ferre scimus eum fortunae clipeum, und nr. 149 s. 56 III10/11 pos-
cere id vere, endlich in Fragm. Bur. tf. IVb, IV 3 : 6 devote:sine te.
1) Nr. 167 s. 224 gehört eigentlich nicht hierher, da keine Verletzung eines
jambischen Schlusses vorliegt: der Schluss lautet XXX, nicht XX^; doch mag es hier
besprochen werden.
2) Vgl. W. Meyer a. a. o. s. 261.
3) Ob in 17 ad perdendmn in dothain eine Verletzung des zeilenschlusses
vorliegt, weiss ich nicht, da mir die zeile inhaltlich dunkel ist.

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