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Nr. 174 s. 233 ist die nachbildung von nr. 36 s. 121 1 ; infolgedessen
sind X und XI je in 2 Strophen zu teilen; X 5 ist Studium für studia
zu setzen (des reims wegen).
Nr. 176 s. 236 ist (teilweise) die nachbildung von nr. 37 s. 124 1 2 ;
folgende Verbesserungen verdanke ich Willi. Meyer: II Bacchus tollit,
Venus mollit vi bursarum pectora, et inmutat et computat vestes
in pignara; I 6 hospiti für hospitii; IV hei quam felix est iam vita
potatoris, qui curarum tempestates sedat et maeroris . VII 2 vox
für mox, wie die hs. hat (Wustmann).
Nr. 177 s. 237 I 4 ist non zu tilgen, da es in der hs. durch
gestrichen ist (Wustmann).
Nr. 178 s. 238 wurde hinsichtlich der anordnung von W. Meyer 3
besprochen; danach besteht das eigentliche lied aus str. I und V—XII;
str. II teilt W. Meyer dem Vorsänger zu, str. III dem chore, IV wider
dem Vorsänger; hierauf sang der chor nach W. M. wider str. III. In
IV 2 ändert er sui in servi; XIII ist als schlussstrophe anzusehen.
Nr. 179 s. 240 II fehlt eine zeile, wol hinter 2.
Nr. 181 s. 242 ändert W. Meyer 4 I 4fg. in redit ac gaudium,
floresds patria flore sodalium, per dulxor; III 5/6 schlägt er vor
es plus munißca, tua dans largius.
Nr. 182 s. 242 II 1 ist mit der hs. iocus est generalis für locus
est genialis zu lesen.
Nr. 193 s. 251 III 5 ist et wol zu streichen; IV 6 muss es, wie
auch Peiper hat, clerum für vir um lauten.
Allgemeines zur formgebung.
Wenn wir die Carmina Burana auf ihre technik hin im einzelnen
untersuchen, müssen wir verschiedene seiten der formgebung berück
sichtigen, die für den speciellen zweck der arbeit, die heimatsbestimmung
der lateinischen vagantenlieder, nicht unmittelbare ergebnisse liefern,
deren Untersuchung uns also nicht sichere kriterien für deutsche oder
ausserdeutsche herkunft gewinnen lässt. Um für den angegebenen zweck
1) Vgl. W. Meyer, Ges. abhdl. I s. 249/50. 276. 298. 330.
2) Vgl. ebenda s. 249. 330/31.
3) Ges. abhdl. I s. 327.
4) Nach persönlicher erinnerung, s. o.
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