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Nr. 96 s. 175 ist ein fragment: Patzig ergänzt es aus einer anderen
handschrift 1 (s. 197/9). Danach bilden die zeilen 4 —14 und 15 — 24
die beiden letzten Strophen eines liedes, dessen beide ersten hier ver
loren sind: diese entsprachen sich, hatten aber andere form. Zeile 1—3
sind die reste eines einschubs zwischen str. I. II und III. IY, der eine
aufzählung von tieren enthält. Im einzelnen ist nun die fassung der
Carmina Burana nach der von Patzig benutzten hs. zu bessern: z. 4/5
ist zu ersetzen durch iam horrifer aquilo snavi cedit xephyro; für
tegente ist degente zu setzen; 9 für hirundo wol harundo; in 13/14
bessert P. in surgunt agro gramina, gaudet et agricola; in 19 ist mit
P.'abzuteilen: cataractas reserat Olympus; 22 ist zu lesen vir et viola.
Nr. 118 s. 193 II 10 ist mit Patzig arbor für ardor einzusetzen.
Nr. 119 s. 194 ist III 3 rege für regie und Y5 saturari für sutu-
rari, wie auch Peiper richtig bietet, zu lesen.
Nr. 120 s. 195 III 3/4 sind nach W. Meyer a. a. o. s. 320, wie auch
Patzig will, umzustellen, so dass es heisst nihil timeas hostile! preces
spernit et monile.
Nr. 121 s. 195 IV 1 ist capio der handschrift gemäss in cupio zu
ändern, wie Wustmann angibt.
Nr. 122 s. 196 wird von Patzig 4 depulso in das handschriftliche
apidso geändert. Das lied ist, wie Peiper es druckt, als aus 3 Strophen
bestehend anzusehen, deren letzte mit Peiper lauten muss ut mei mi-
serelur, et me recipiat, et ad me declinetur, et ita desinat!
Nr. 138 s. 210 str. I möchte ich wegen der Übereinstimmung mit
II umstellen: stellt puella rufa tunica: tunica crepnit, si qws eam
tetigit. eia.
Nr. 154 s. 217 I 12fg. liest Patzig richtig valet exstinguere. me
sola solvere potest vel perdere; II 3 setzte P. baibans für balbens;
IV 1 ramm decus für rerum decus; V 7. 8. 9 sind mit P. als ausgefallen
anzusehen; VIII 6 ist mit der hs. praevaleo für pervalco zu setzen,
8 nexuit ist eine zeile für sich; 1X5 ist ausgefallen: Patzig schlug vor
torta gemiscunt.
Nr. 155 s. 219 II 2 ist wie I 2. 3 abzuteilen desenesco nec corn-
pesco, 4 liest Patzig nam quod proximi (oder cum proximi); III 5 fehlt
eine silbe; IV 1 ist zu lesen utinam hanc sarcinam; V 1 ebenso bis
pungitur, qui nititur; 5 milies ac pluries.
Nr. 156 s. 220 11 setzte Patzig mit beziehung auf HorazSat. II 2, 80
für quiete das handschriftliche curata ein; IV 5 besserte er Schmellers
conjeetur in causam et itineris; VI 6 setzte er parcus für virtus.
1) clm 19411 fol. 7.
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