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quod tu ameris mit P. an quo tu saneris zu lesen; XXIX 7 hat die
hs. (nach Wustmann) istud für illud; für amara in XXXIII 2 ist wol
grata mit P. zu setzen.
Nr. 51 s. 145 I ist mit Patzig redit für rediit zu lesen; in II 6
und III 6 sind wol silben ausgefallen.
Nr. 52 s. 145 ist bei Peiper s. 125 abgedruckt: in den berich-
tigungen s. 233 änderte er ardore I 5 in sudore oder labore; Patzig
schlug candore vor: ich möchte labore einsetzen; in II3 bringt die hs.
herba fontem sita grato, Peiper änderte in .. fonte tincta grato, Patzig
in . . fonte Uta grato; könnte es nicht im anschluss an die handschrift
heissen herba fonte sita grato? doch ist Uta vielleicht correcter! in
VI 3 setzt W. Meyer 1 saevi für Suevi, was sehr annehmbar erscheint:
das ganze lied ist höchst correct gebaut und macht äusserlich keinen
deutschen eindruck: dagegen lässt die gattung des gedichts, die Pas tour eile,
vermuten, dass wir hier ein französisches product vor uns haben; zudem
hätte die betonung sunt parentes mihi Suevi keinen einleuchtenden sinn!
Nr. 54 s. 147 I 5 hat die handschrift nach Wustraann per für et;
Patzig setzt wol mit recht rer dafür ein; III 5 hat Wustmann obruens
in das erforderte obruerat gebessert.
Nr. 55 s. 147 refrain 2 änderte Patzig insolabile in insonabile, wie
es wol heissen muss; VII 2 hält P. semine gegen femine.
Nr. 56 s. 148 ist bei Wright 1 2 gedruckt: dort erscheinen 7 Strophen;
danach bessert im wesentlichen Patzig den text. Ob in I 4 das ur
sprüngliche gelautet hat dum torpescit venu solo wie Patzig ansetzt,
wage ich nicht zu sagen; einstweilen halte ich an dem text bei Wrigth
fest, danach lautet str. I: saevit aurae Spiritus, et arborum comae
fluunt penitus vi frigorum; silent cantus nemorum; nunc torpescit
vere solo fervens amor pecorum; semper arnans sequi nolo novas
vices temporum bestiali more. In dieser Zeilenabteilung ist das lied
zu drucken; Illfg. ist mit Wright zu lesen nee de longo conqueror
obsequio: nobili remuneror stipendio; laeto laetor praemio; III 2
ist nach P. mit Wright zu lesen dum secreto luditur in camera; V 4
liest Patzig sive Danen pluens aurum, 7 vel Ledaeo candeat.
Nr. 57 s. 149. Wustmann gibt auf grund der handschrift an, dass
die zeile visa captus virgine zur strophe gehört und nicht zum refrain,
wie die analogie der anderen Strophen bestätigt 3 . Str. III s. 275, 13
1) Diese kenntnis verdanke ich der erinnerung aus den Übungen, die ich vor
drei jahreu bei Willi. Meyer in Göttingen über die Carmina Burana mitmachen durfte.
2) Early Mysteries s. 114 fg.
3) Vgl. W. Meyer, Ges. abhdl. I s. 306 und II s. 66/67.

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