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zustellen 1 ; in str. VII sind 7fg. zu drucken: fugiendo fortius et levius
pugnatur. sicque Venus vincitur; dum fugitur fugatur; ähnlich
in str. VIII 1 2 ; Wustmann s. 340 wollte die am fusse der seite stehenden
verse nisi fugias tactus, vix evitabitur actus zwischen rers 3 und 4
von VIII einschieben, und seris nach resero setzen: beides ist als un
möglich abzuweisen.
Nr. 39 s. 127 II2 setzte Patzig für inrisit das hsl. inmisit ein;
ebenso II 10 per quandam für per quam; III 4 will P. maturo cum
tumultu lesen in Übereinstimmung mitIV4; doch glaube ich, dass der
anfang von III und IV zweimal die Verbindung 5 XX+ 6 XX bringen
sollte, da auch 1 v. 5—8 eine doppelte Verbindung bringt; ich möshte
amplexu für amplexibus lesen: der hiat ist ja in diesem lied nicht ge
mieden (vgl. II 2. 6. 7); III 12 löste Patzig mit Wustmann statt in ex
parte das überlieferte expte in expertae auf; IV 11 setzte P. lassam für
lasset, 13 admittetur für amittetur mit der hs.; ob P. mit se für spe
und furata für fuscata in V 4/5 das richtige trifft, scheint mir zweifel
haft; 7fg. ist so abzuteilen: inclita res ita cognita, perdita dant
mihi fata, namque rogavi, cui pia basia, dideia, suavia, con-
geminata multiplicavi; VI 3 ist mit Patzig für onus mire zu lesen
opus iure, ebenso VII 9 für scolaris das handschriftliche solaris.
Nr. 40 s. 129 ist bei Wright 3 überliefert und danach zu bessern,
wie Patzig es tut; II 3/5 ist zu lesen naturae lucet opera, tot mu-
nera nulli favoris contulit 4 ; 7 ist cetera für singula nach Wright zu
lesen; 9 ist avara mit Wr. für amara zu setzen; III 12 simplices für
simplicis; 6/7 und 12/13 stehen glaube ich bei Schmeller an der rich
tigen stelle: Wright vertauscht sie; IV 6 ist producitur nicht, wie Wust
mann meint, binnenreim zu premitur: denn in der gegenstrophe ent
spricht nichts; IV lOfg. ändert Wustmann fälschlich, wenn er vorschlägt
allicit verbis dulcibus et osculis labellulis castigate tumentibus:
Patzig setzte richtiger 12/13 castigate tumentibus labellulis; die rich
tigere Ordnung gab hier schon Docen a. a. o., nämlich allicit verbis
dulcibus et osculis, castigate tumentibus labellulis; ich glaube nun
mit einer kleinen Änderung der anordnung den sinn zu klären: v. 12
1) Vgl. W. Meyer, Ges. abhdl. I s. 290.
2) Vgl. ebenda s. 306.
3) Early Mysteries and other latin poems of the 12and 13 th centuries
(London 1844) s. 111.
4) Die richtige Ordnung hatte hier schon Docen, der in Aretins Beiträgen
1807 9. bd. s. 1311 fg. liest: tot munera nulli favoris contulit; allerdings hat er
fälschlich lucent.

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